October mist

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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 7/12/2017, 21:21

Nur einmal die Nase gerümpft lässt sie den Jungen herein. Auch sie war gerade erst gekommen und schließt die Türe auf. An dem beiden vorbei hatte was kleines an der Tür gelauert das sie endlich aufgeht. Die Hellblaue Jacke läuft schnell auf die andere Straßenseite. Knapp verfehlt die Jacke ein Auto und bremst am Haus auf der anderen Seite um schnell abzudrehen. "Steh hier nicht so Blöd herum hohl ihn zurück. Camtell! Einer rauscht ab holen sie ihn los!!" Ruft sie der Dicklichen Frau auch zu die gerade erst zum Waisenhaus die Straße hoch kommt.Frau Gretchen Flüchtet sich in die wärme des Hauses und macht die Kinder für die Schule bereit. Also Wecken und Frühstück alleine. Da muss licht an und Brot hinstellen reichen das sind keine Säuglinge mehr denkt sie sich. "Aufstehen los."

Die Riesige Blaue Jacke ist von einem älteren Kind aus dem Haus. Sie war eine Spontane Entscheidung um Warm genug zu sein. Ständig wechseln die kleinen Beine die Straße oder die Richtung. Die Atmung Quietscht schon. Vor einem kleinen Supermarkt muss er stoppen. Auch den erkennt er nur nicht wieder. Husten muss er und ein wenig schleim Tropft ihm auf die Jacke. Das Pfeifende Atemgeräusch wird nicht besser. "Komm bitte wieder!!" Ruft vom weiten die Schwankende Frau Camtell. In neuem husten kommt dem kleinen auch was hoch. Erholter rennt er weiter.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 7/12/2017, 21:30

Aaron

In der Schnelligkeit die das Kind die Richtung wechselte machte ihm auf dem Weg hinterher klar, dass das Kind nicht wusste wo es war und es machte ihm schwieriger eine Art Muster in dem Lauf des Kindes zu finden.
An der kleineren Frau vorbei sah er die blaue nur noch kurz und sah den kleinen Körper auswerfen und weiterlaufen.
"Verdammt... das ist nicht gut..", etwas schneller versuchte er in den immer mehr werdenden Menschen und lauter werdenden Straßen das Kind zu finden und lief im weiter hinterher, musste ein, zwei Mal Abkürzungen nehmen und hoffen das Kind zu erwischen und wurde beinahe von einem Auto umgefahren.
An einer Kreuzung sah er den Kleinen, wie er auf einer mehrspurigen Straße nicht so schnell weiterkam und stellte sich etwas ausser Atem neben ihn.
Durch die Gangarbeit musste er laufen können, auch wenn ihn sein rauchen doch etwas zurückstufte die letzten Wochen.
"Kleiner... Bleib stehen~durchatmet~", an der kleinen Schulter gepackt drehte er den Jungen zu sich um und sah ihn ruhig an.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 7/12/2017, 22:11

Panisch sieht das Kind unter seiner Kapuze hoch. Die Jacke, seine Nase und der Mund, alles ist zum Teil verklebt mit Gelben Schleim und kleineren Klümpchen. "Ich muss etwas tun..." Krächzt er hervor und sieht den Mann nicht an. "Wo ist mein Haus?" Frau Camtell steht auf der anderen Seite der Straße und kann sich nur besorgt auf und ab bewegen. Die beiden stehen auf einer schwer befahrenen Straße. Bei Rot ein paar meter weiter halten die Autos auf der Straße. Der Junge Mann nimmt das wieder fliehende Kind hoch und trägt ihn zur anderen Straßenseite rüber. "Ist mit ihm alles in Ordnung?" Erkundigt sie sich besorgt. Der Man erklärt ihr was er gesehen hatte. "Erschreck uns nicht so Louis. Da wird ärger geben wenn wir wieder bei Frau Gretchen sind. Das Kind hustet ein bisschen. Die beiden fahren mit einem Bus in der nähe zum Waisenhaus zurück. Louis müssen sie festhalten, weil auch jetzt noch er kaum eine Gelegenheit zu Flucht verstreichen lassen möchte. Um Kurz vor acht kommt das Waisenhaus in Sicht. Kinder laufen aus dem Eingang heraus und eine Blasse Frau Gretchen empfängt die drei. "Du musstest es ja sein! Ist dir im klaren was für einen Ärger du mir bereitest!?" "Ich denke er wollte nur zu sich nach Hause." "Interessiert mich nicht. Er hat sich hier an die Regeln zu halten. Macht ihm Frühstück und dann passt du auf ihn auf. Ihr beide werdet nicht mal ungefragt in der Nase bohren verstanden!?"
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 7/12/2017, 22:21

Aaron

Wieder angekommen machte er sich mit Louis nach der Standpauke direkt auf den Weg ins Bad um ihm erstmal zu helfen wieder sauber zu werden, die Jacke ihm vorsichtig abnehmend nahm er einen der Waschlappen die dort vorhanden waren und wischte ihm etwas über das Gesicht.
Frau Gretchen hatte er zuvor nur zustimmend zugenickt gehabt um ihr zu zeigen das er verstanden hatte.
"Ich hab dir gesagt dass ich dir helfen könnte..", flüsterte er leise, fast kaum hörbar den etwas verschnieften kleinen Jungen zu den er dann mit in die Küche nahm um ihm sein Frühstück zu zubereiten.
Mit ihm am Tisch sitzend sah er den Jungen nur ruhig an und hoffte das er nicht wieder los lief oder Frau Gretchen hereinkam und wieder herum zeterte, es war nicht gesund wie sie sich benahm, da würde sicher noch irgendwann ein Magengeschwür gefunden werden.
"Wir dürfen also nicht einmal in der Nase bohren... Das würde bedeuten das du dich nicht an die Puzzle setzen darfst... Oh Mist.. ich hab die Milch zuhause vergessen die ich für dein Extra Essen nutzen wollte... Mit Wasser ist das nicht ganz so vorgesehen..."
Sich umsehend sah er nur wie Frau Camtell umherhuschte, wohl im Auftrag von Frau Gretchen.
Das Drogenpaket vom Vortag hatte er auch zuhause gelassen, er musste auch nachfragen ob die Aufgabe die er hatte eigentlich ein 5 Tage Job war oder ein 7 Tage Job, sollte es sieben Tage sein würde er ein Problem mit Mel bekommen.
Dieser hatte sich aber nicht mal auf dem Handy gemeldet was ihn etwas verwunderte am Morgen.
Als Frau Gretchen ihm ins Blickfeld fiel stand er kurz auf und hielt sie an, so dass er Louis immer noch sehen konnte.
"Eine Frage, ist der Job für die komplette Woche vorgesehen oder hab ich am Wochenende Frei?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 7/12/2017, 22:35

Schon wieder dieses Nase Rümpfen und sie Kneift die Augen zusammen. "Am Wochenende Frei?" Fragt sie stark betont. "Bist du schon nach einem Tag so erschöpft einem Balg nach zulaufen." Sie wird wieder lauter. "Dieser kleine Gnom ist dein Job der hört am Wochenende nicht auf wie ein Fabrikjob. Du kümmerst dich um ihn von morgens bis Abends. Unsinnige Frage habe ich am Wochenende Frei? Am Wochenende darfst du vielleicht mal Auf den Spielplatz aber glaub mir ich behalte euch beide im Auge." Mit zwei langen Fingern an denen ein Weißer Matter Nagellack haftet zeigt die Frau auf alle beiden. Louis in der Küche ist schon langsam von Stuhl runter gerutscht. "Sitzen bleiben und aufessen!!" Mit einem lauten Klimpern und Klappern setzt sich der Junge zurück. ""Den fessel ich noch. Ungehorsames kleines Ding." Leise redet sie wieder. In ihrem ärger ist sie total blass geworden außer der Hals der war zum Schluss voller Adern und total Rot.
Den Rücken der Küche zu gewandt schließt Frau Camtell mit einem kleinen Lächeln die Küchen Türe.
Die beiden starren ihr Frühstück lange an. Der kleine isst nur wie ein Spatz ganz wenig und sehr langsam. Auch mit den Drohungen der Leiterin verzieht das Kind keine Miene. Keine Tränen kein Zittern nichts. Er macht einfach still und Zeitaufwändig was er tun soll. Frau Camtell kommt nur Bald dazu. Sie gibt Aaron einen Kaffee. "Der ist nicht besonders gut reicht aber aus." Louis legt sie die Hand auf den Kopf und krault mit dem Daumen seine Stirn. "Fieber hast du keines mehr. magst du das Essen nicht?" "Es schmeckt nicht." Ist Louis erste klare Antwort.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 7/12/2017, 22:45

Aaron

Spitzfindig sah er die keifende Frau an wie sie aufregte und ihm klar machte das er keine Möglichkeit haben würde seiner anderen "Arbeit" nachzugehen.
"Das wird sicher spaßig...", knurrte er ihr leise hinterher und setzte sich zu Louis zurück, auf das eher magere pappige Frühstück sehend.
"Jetzt wäre ne Kippe das richtige, aber nicht mal das ist mir gegönnt..."
Sich etwas nach hinten lehnend bemerkte er wie die kleinere Frau nach einer Weile hereinkam und einen Kaffee überreichte.
Wie am Vortag am Kaffee nippend beobachtet er wie Frau Camtell mit Louis umging und machte sich immer noch Gedanken um das was der Junge eigentlich vorhatte.
"Warum gibt es hier überhaupt so einen Fraß? Ich mein das Haus hier wird doch sicher ein Budget haben, so wie viele Einrichtungen wie Waisenhäuser oder Jugend WGs... Wohin fließt das ganze Geld bitte?"
Die Augen geschlossen und wieder leicht an die Lehne des Stuhles gelehnt versuchte er seine Gedanken zu ordnen, das funktionierte am Besten wenn er wusste wie der Hase läuft.
Dadurch hatte er bei manchen Deals auch gut Geld abgefangen von dem Mel nicht einmal wusste, es hatte schon seine Vorteile manchmal.
Wieder nach vorne gerichtet sah er die Frau an und dachte weiterhin nach, wenn er die Drogen an den Mann bringen könnte, könnte er sich theoretisch auch absetzen in eine andere Stadt, für ein Delikt wie seines wird schon kein Fandungsbericht raus gegeben.
"Warum denkt eigentlich die Polizei das sie hier Hilfe brauchen?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 7/12/2017, 23:03

"Also..." Beginnt die kleine Dickliche Person. "Iss bitte weiter Louis." Der Junge blickt sein Essen nur weiter nüchtern an. "Das Haus hat zu viele Kinder aufgenommen. Darum haben wir viele Engpässe. Also darum sind ... Darum bist du auch hier gelandet. Wir brauchen dringend zusätzliche Hilfe. Frau Gretchen vertraut euch beiden nur nicht so recht wegen dem weshalb ihr hier seid."
Knapp um Neun Uhr entschließt sich das Kind doch dazu das kalte Pappige Frühstück zu sich zu nehmen. "Den Mittag bringe ich euch nachher hoch." Sagt den beiden Frau Camtell die nur Kreuzworträtsel in einer Zeitung gemacht hatte. "Camtell!!" "JA!" Kreischt sie auf. "Sie Babysitten heute." "Aber ich.." "Ich muss heute zu Gericht Unterlagen holen. Die beiden machen nichts. Schließen sie die ein Fesseln sie. Mir einerlei." Von außen verriegelt die Frau die Eingangstüre wobei sie Vorher die Tür noch Ordentlich zu knallte. "Geht hoch ihr Zwei." Nun bemuttert die kleine Frau gleich alle beiden. Lange dagegen nicht. Noch ehe sie oben ankommen hat der kleine Louis die Chance ergriffen erneut eine Katastrophe zur Ablenkung los zutreten. Auf der obersten Stufe steckt er sich fast die gesamte Hand in den Mund um auf der Treppe sich zu übergeben. Das Frühstück läuft ein bisschen die Treppe mit runter und macht mit dem Zettern vor dem Jungen Mann von der Betreuerin Louis ein Zeitfenster auf. Im Dritten Stock flieht er auf die Toilette und schließt die Türe von innen ab.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 7/12/2017, 23:18

Aaron


Etwas ungehalten sah er die Frau an wie sie ihm erklärte was wirklich los war und das Gretchen sich meldete.
"Ich denke es wird schon sichergehen..."
Nicht gerade überzeugt folgte er die Treppen hoch bis ihm auf dem Weg nach hoben die Kotze zwischen die Füße sickerte und er angewidert im ersten Moment zur Seite sprang bis er realisierte was geschehen war.
"LOUIS!", geschockt rannte er dem Jungen wieder hinterher, dieser war aber fix nach oben gelaufen nachdem er sich dem Frühstück entledigt hatte und schloss sich knapp vor seiner Nase in einem der Bäder ein.
"Ugh! Was soll das Louis? Warum arbeitest du nicht mit uns? Du solltest wissen das es mir einerlei ist ein Schloss zu knacken!"
Immer wieder klopfend versuchte er das Kind zu erreichen, aber von innen war rein gar nichts zu hören.
"FRAU CAMTELL! Haben sie hier irgendwo vielleicht Haarklammern oder Stricknadeln?", rief er die Treppe hinunter, sicherlich wäre es möglich an irgendwas zu kommen, aber dieses Waisenhaus hatte einen Dobermann mit Namen Gretchen zum Wachhund, die ließ sicherlich nichts derartiges zu.
"Wir müssen den Jungen da raus bekommen.."
Im gleichen Moment vibrierte sein Handy los und Mel stand auf dem schwarz weißen Display.
Das Telefonat annehmend versuchte er etwas von der nahenden Frau wegzukommen.
"Und? wie viel hast du schon verkauft?"
"Noch gar nichts! Der Job hier hält mich fast 24/7 auf Trab... Ich hab das Paket erhalten... Aber es wird noch etwas dauern bis ich es verkauft haben werde..."
Ein Schnauben war am Ende der Leitung zu hören und ein leichtes Lachen im Hintergrund, was sicherlich Sid sein musste.
"Beeil dich besser, du willst doch sicherlich auch was davon haben nicht war?"
"Nein tut mir leid, mehr als meine Zigaretten nehme ich nicht zu mir."
Wieder lachte es auf der anderen Seite des Gespräches und das Gespräch wurde einfach unterbrochen in dem aufgelegt wurde.
Verwirrt sah der junge Mann sein Handy an und drehte sich dann zu der Frau die nun auch endlich angekommen war.
Wie viel sie von dem Gespräch mitbekommen haben sollte, das war ihm nicht ganz ersichtlich, aber das würde keinen Unterschied machen.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 15/12/2017, 22:17

Wie eine Statue auf der Treppe zurückgelassen blickt Frau Camtell nur herab zu ihren Hausschuhen die mit Hellem Weiß Gelben Schleim bespritzt ist. Hinter ihr braut sich schnell ein Gewitter zusammen. Frau Gretchen reißt sie aus der Starre und nimmt sie mit herauf zu dem Jungen Mann. Die alte Frau hält sich ein Taschentuch vor wegen des Geruchs. In einem weiteren Taschentuch hält sie etwas fest was sie unten auf der Treppe aufgelesen hatte.
"Nur Zigaretten?" Fragt sie oben noch recht gehalten. Ein feuchtes kleines Säckchen aus Plastik hält sie dem Jungen Mann vor darin ist etwas weißes zu erkennen. "Hast du das hier verloren, Herr Lindner?" An allen beiden vorbei schleicht Frau Camptell sie hat den Ersatz Schlüssel für das Bad dabei. "Louis ich komme jetzt rein." Flüstert sie. "Und du kommst mit mir. Camtell!" Erschrocken lässt die Frau nochmal die Schlüssel fallen. "Der Junge kommt nach rauslassen ist Straf Zimmer." "Natürlich." Herum gedreht bückt Sie sich zum Schlüssel und versucht zitternd das Schloss zu treffen. Gretchen bringt Aaron herunter ins Büro. "Camtell wenn sie fertig sind machen sie diese Sauerei weg!!"
"Auf der Stelle Frau Gretchen." Kommt es leiser zurück."

Mit Hoch rotem Kopf lässt Frau Camtell Louis aus dem Bad. Das Fenster darin ist offen. Es geht aber nicht ganz auf was den Jungen aber nicht gehindert hatte sich doch durch zu zwängen. Oder das zumindest zu versuchen. "Komm bitte mit." Das Kind geht wieder vor ihr. Sie gehen auch die Treppe runter. Im Erdgeschoss neben der Küche ist sowas wie eine kleine Gäste Toilette. Das könnte man vermuten. An der Tür hängst kein Schild und keinen Bezeichnung. Beim öffnen der Türe ist unten am Stecker ein Nachtlicht ohne Motiv. Der Raum ist komplett kahl mit Holz Boden und Wänden, wo das Gestrichene Material schon abblättert. "Für eine Halbe Sunde bleibst du hier drinnen." Stumm verschließt sie hinter Louis die Tür.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 15/12/2017, 22:33

Aaron

Nachdem die angesprochene Frau nicht kam und die andere Frau, die erst vor einiger zeit gegangen war, wieder da war und mit einem kleinen Tütchen auf ihn zu kam wunderte er sich schon sehr.
"Tut mir leid, mit Drogen hab ich nichts am Hut, rauchen haben sie mir hier auch verboten und wenn das zu mir gehören würde, wäre es gekennzeichnet. Sie haben sicherlich noch zu lernen das man Besitz auf eine Art beschriftet."
Mit einem leicht sarkastischen Unterton besah er sich das klebrige Tütchen, welches nicht ansatzweise nach einem der Päckchen aussah die er zum verticken bekam, es war viel zu einfach verpackt und nicht gerade diskret, wenn jemand dieses Tütchen verkaufen wollte, würde man ihn auf den ersten Blick entlarven und verhaften.
Deswegen wurden auch ständig die Funksprüche und Nachrichten gefiltert um nicht mit einer auffälligen Verpackung erwischt zu werden, auch wenn es um Pillen wie Ecstasy ging. Jede Gruppe hatte ein Signaturmuster um den Konsumenten den Unterschied zwischen den Gruppen und der Qualität zu zeigen. Es war ja nicht so das die Gruppen nicht auch an die Pillen anderer herankamen.
Immer noch still bei der Frau stehend fragte er sich ob der Junge nicht vielleicht etwas hat mitgehen lassen als die Schießerei war.
"Frau Gretchen, ich bin hier um zu arbeiten, wenn sie damit ein Problem haben müssen sie sich an den Polizisten wenden der mich nachher abholt."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 15/12/2017, 22:52

Sie hatte nur ihre Schlüssel für das Auto im Büro liegen gelassen. Darum war sie zurück gekehrt als das Gezeter bei ihr ankam. Ein Schuldiger ist schnell gefunden.
"Die Polizisten werde ich fragen müssen auch ohne ihre aussage." Sie redet leiser hat aber noch immer ein tiefe Zornesfalte auf der Stirn. An ihrem Tisch wischt Sie das Säckchen gut ab. "Beschriftungen?" Auf dem Plastik ist nichts drauf und es ist zweimal umwickelt. "Wie dem auch sei." Ins Büro herein kommt die zweite Frau. "Camtell ich muss noch immer zum Gericht. Passen sie auf das diese beiden bis 2 Uhr nicht über ihren Kopf wachsen. Mcgreg kommt heute etwas eher. Er wollte mit Louis eine Verbindung aufbauen und den Jungen in die Gruppe einbinden." Viel ruhiger redet die Frau schon ihren Mantel zieht sie wieder zurecht. nimmt auch die Autoschlüssel mit und verlässt das Büro. Die Haustüre hört man zweimal zu schließen und den Motor wenig später die Straße rauf starten.
Bedrückend sitzen die beiden nur Minuten neben einander. "Ich werde etwas Kaffee kochen." Sagt die rundliche Frau und erhebt sich zur Maschine. "Louis ist im Straf Zimmer. Würdest? Könntest du ihn in Fünfzehn Minuten rauslassen?" Nochmal zögert sie kurz. "Ich mache ihm nochmal ein bisschen was wir da haben war." Die Kaffeemaschine hat sie angemacht und verschwindet aus dem Büro in der Hoffnung von Aaron fort zu kommen sowie in den Küchenschränken noch ein Glas mit Grießbrei zu finden oder ähnlichem.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 15/12/2017, 23:08

Aaron


Sich selbst etwas verdammend sah er der Frau noch hinterher wie sie nach ihrem Gespräch abgerauscht war.
Frau Camtell selbst gab ihm eine Aufgabe die nicht gerade schwer zu erledigen war, abwarten und Kaffee trinken bis die Viertelstunde um sei.
Unzufrieden hörte er dem pötternen Tönen der Kaffeemaschine zu die sicherlich auch schon bessere Zeiten erlebt hatte und sah auf die Uhr an der Wand des Raums um zu hoffen das die Zeit verging.
Still dachte er sich ob es nicht vielleicht möglich war dem Kind etwas herauszulocken, aber das würde sich als schwieriger nun erweisen, der Junge war stur und ließ sich nichts sagen.
"Frau Camtell, eine Frage.. Werden dem Waisenhaus eigentlich kleine Stadtbesuche und sowas genehmigt? Ich meine, das Geld mag knapp sein, aber in die Stadt sollte man doch gehen dürfen oder nicht? Nicht jetzt sofort, aber irgendwann die Tage wäre es sicher schön nach draußen zu kommen anstatt hier zu hocken. Auch wenn Louis heute morgen erst kurz abgehauen ist, das wird dann nicht nochmal passieren."
Sich etwas nach einer Zigarette sehnend und weiterhin der tickenden Uhr nachsehend kam er zu der kleinen Frau und sah mit in den Schrank den sie gerade durchsuchte.
"Samstag wäre es doch sicher machbar oder nicht?"


In dem neuen Hauptgebäude der Antimony hatten sich alle schnell eingefunden und zufrieden breit gemacht ohne viel aufsehen zu erregen.
Angemessen für die Gegend gekleidet und sich vornehm benehmend fielen die Gangmitglieder gar nicht erst auf und schienen sich gut zu integrieren.
Die Biker fuhren weiterhin ihre Fahrten im Slum und Ghetto wie von Mel beauftragt und Sid kümmerte sich darum die Lakaienläufe von Aaron zu übernehmen.
"Wir müssen die Gruppe etwas splitten. Sid, du wirst mit den Lieferanten wie geplant im Slum agieren und weiterhin unseren Namen verteilen, während wir hier uns als Lead etablieren mit einem anderen Muster. Und auch weiterhin, benachrichtigt Aaron nicht darüber."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 10/4/2018, 19:23

Der Schrank gefüllt mit Tassen, Plastikbechern und Dosen ist schon gut durcheinander gestellt. Frau Camtell nimmt die Arme aus dem Schrank und legt sie nur ruhig auf die Arbeitsplatte ehe die Kaffeemaschine klickt. "Der Kaffee." Sie Antwortet auf keine Frage und verlässt die Küche. Mit zwei Tassen kommt sie zurück. "Wir.. Wir haben von zeit zu zeit besuche von Potentiellen Eltern. Dabei werden auch immerzu Kinder Adoptiert. Wir haben dafür auch Termin und die sind sehr dicht verteilt darum ist zu Freien Tagen es eigentlich nicht erlaubt die Kinder rauszulassen. Das sagt Frau Gretchen. Sie vergleichte es mit einem Obststand. Wenn wir zu den Zeiten wo Kunden kommen können keine Produkte haben können wir nicht verkaufen." Mit gesenkten Blick umklammert sie die Tasse. Ihr Hektischer Blick huscht überall durch den Raum auch zu der Tür hinter der, der Junge eingeschlossen ist. Kein Pieps kommt vom Straf Zimmer. "Louis. bist du in Ordnung?" Fragt sie leise die Tür." Sofort kommt ein kleines Klopfen zurück. "Ich werde mal im Schrank hinten sehen ob Gast Paare etwas für Kinder hier gelassen haben." Manche Gäste die kamen brachten auch Spielsachen oder Süßigkeiten mit. In den seltensten fällen auch Babynahrung und Restbestände. Die wurden aufbewahrt und eigentlich für einen Kindergarten mit dem das Waisenhaus arbeitet reserviert.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 10/4/2018, 19:42

Aaron

Innerlich aufstöhnend hörte er der kleinen Frau zu während er den Kaffee entgegen nahm.
"Also gibt es keine Chancen hier jemals auch nur dran zu denken rauszukommen... Die Polizei holt mich ab, bringt mich wieder weg und dann ist es auch schon wieder so spät das ich gerade mal einkaufen kann... Ganz zu schweigen das die Kinder hier ausser Schule und Kindergarten wohl nichts anderes sehen, wie es mir scheint.", er wollte so unschuldig wie möglich klingen, immer noch das Drogenpäckchen im Kopf was er sobald wie möglich loswerden muss. Der Frau nachsehend nachdem Louis geklopft hatte, streckte er sich auf seinem Platz auf den er sich setzte aus und schüttete sich beinahe mit Kaffee voll als sich eine Nachricht auf dem Handy in seiner Tasche meldete.
Vorsichtig nach Camtell sehend setzte er sich wieder gerade hin und sah in die Nachricht hinein.
Eine Rundnachricht aus seiner Gang die beschrieb das sie sich alle doch in einer Stunde einbefinden sollen im Hauptlager.
Frustriert schrieb er das dies nicht möglich sei und schaltete das Handy für den Tag nun ab.
Als Camtell wieder kam sah er sie erwartungsvoll an, ob Gastleute was da gelassen hatten oder nicht.
Solange Frau Gretchen nicht zurück war erlaubte er sich doch einiges mehr als unter ihrer Fuchtel und sah sich nochmal in der Küche um.
Doch selbst in der Küche sah es nach nichts aus, was man nutzen konnte um irgendwas zu erwirken um aus dem haus abhauen zu können.
Selbstverletzung wäre sicher auch zu auffällig, schon weil er nicht so wirkte als wäre er ein Tollpatsch oder so sehnsüchtig hier herauszukommen.
"Und, wie sieht es aus? Gab es etwas?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 10/4/2018, 20:09

Von Weit aus dem Büro meldet sich Frau Camtell. "Das verstehst du falsch!" Mit einer weißen Dose kommt sie zurück. "Die Kinder werden manchmal auch von den Gästen in die Stadt genommen. Es soll der Bindung dienen außerhalb unseres Hauses." Die Dose stellt sie auf den Tisch und füllt Wasser in einen Wasserkocher. Die Dose enthält ein Milchpulver für Säuglinge. "Das ist dass einzige was ich finden konnte.. Das Datum ist nur ein wenig drüber." Sie Spricht wieder leise und öffnet die Dose. Das Weiße Pulver da drin ist ein wenig Klumpig hat keinen Geruch und sieht sonst auch mehr wie Mehl aus. "Hier steht 5 löffel. Wenn es mehr sind sollte es dicker werden." Sie sieht wieder nach dem Kocher. "Du kannst Louis rauslassen. Ich mache das hier kurz fertig."
Die 15 Minuten waren noch nicht ganz vorüber. Die Frau drängt wohl ein wenig weil sie nicht länger nur mit dem Jungen Mann alleine zutun haben möchte. Vom Kaffee gelöst steht der Mann auf und schließt die Türe auf. Louis dahinter steht mit dem Rücken zur Tür. Er schaut aus als hätte er sich nicht ein bisschen gerührt. Stumm dreht er sich um und kneift die Augen zum Licht zusammen. Das kleine Nachtlicht an der Steckdose konnte ihm nicht genug Licht geboten haben.
"Ich hole noch etwas von oben rühr bitte den Brei an und füll ihn schon mal in eine Flasche. Die stehen ganz oben im Schrank. Die Deckel waren glaube ich in einer Schublade." Der Ton ist nicht befehlend. Sie zögert ständig zwischen den Worten und flieht erneut die Treppe hinauf.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 10/4/2018, 20:31

Aaron

Die Situation war für ihn mehr als unbequem, jetzt noch mehr da der stumme Junge auch wieder dabei war, bei dem er immer wieder versuchte einen Ton herauszubekommen.
Der Frau zusagend nahm er sich dem Brei an den er etwas zu hastig anrührte und immer wieder dabei zu Louis sah.
"Du brauchst keine Angst haben.", ließ er nur etwas leise von sich, immer noch im Versuch den Jungen irgendetwas positives zu bringen.
Die Flasche nach einer kleinen Suche gefunden füllte er den doch etwas schlabberigen Brei rum und fummelte den Deckel aus der Schublade drauf.
"Man das ich mich um sowas kümmern musste ist definitiv zu lange her..."
Sich nun doch leicht nach der kleinen Camtell als Gesprächpartner sehnend sah er an Louis vorbei und nahm sich seinen Kaffe wieder an.
"Was ist wenn du mir wenigstens ETWAS sagen würdest, ich meine, gar nichts sagen hilft unserer Situation nicht. Och meine, wenn du wirklich kein Stück mit uns reden willst sag es und ich lass dich in ruhe..."
Den Kaffee nachfüllend dachte er nach. Wenn es öfters solche offenen Fenster gab müsste er es riskieren abzuhauen.
Aber dann würde die gesamte Strafe sich nur anhäufen und auch Mel würde seine Forderungen weiterhin aufhalten das er die Drogen die ihm geliefert wurden ausliefert.
Es war ein bisschen so als lief die Zeit gegen ihn.


Mel

Er sendete eine Nachricht mit einer Timeline zu Aarons Handy.
Wenn diese Zeit endete, hatte er das Paket abgegeben zu haben, Geld gesammelt zu haben.
Wenn dies nicht geschehen sein würde.
Dann wird es Konsequenzen geben, keine Ausreden mehr, keine kleinen Strafen.
Aber bis dahin war noch etwas Zeit.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 10/4/2018, 20:53

Die Treppe knarrt nur als Signal das Frau Camtell zurück kehrt. Noch eine Flasche, sie ist kleiner und der Aufkleber darauf ist schon stark abgekratzt, hat sie dabei. Aaron nimmt sie die Flasche mit dem Brei ab und träufelt ein paar Tropfen von der kleineren Flasche in den Brei. "Louis?" Der Junge war stehen geblieben wie eine Statue. Etwas Traurig und auch erschöpft atmet die Frau aus. Auf dem Shirt des Kindes sind noch ein paar getrocknete Flecken. Dem Jungen Mann reicht sie wieder die Flasche mit dem Brei und geht hinter das Kind. "Du wirst nicht hören darum müssen wir das jetzt machen." Mit einem Arm umarmt sie den Jungen und drückt ihn an sich. Die andere Hand legt sie an sein Gesicht an um ihm die Zähne zumindest etwas auseinander zu schieben. "Gib ihm die Flasche und halt seine Nase zu." Ein Wenig hängt der Junge in der Umarmung und beginnt mit dem zappeln seiner Beine. Mit zusammen gebissenen Zähnen knirscht er nur etwas macht dennoch kaum weiter auf. Mit viel Mühe bekommt die Frau die Zähne nur einen kleinen Spalt auseinander. Die Zähne sind schief und ziemlich klein. Wohl alles noch seine Milchzähne.
Ganz leise kommt ein Geräusch der gegenwehr aus ihm. "Bitte steh nicht bloß da." Ruft Frau Camtell nochmal dem Jungen mann ins Gedächtnis. "Frau Gretchen wird mit uns allen Böse sein wenn wir ihm nichts zu essen geben. Bitte beeil dich." Sie klingt ängstlich und klammert an dem Kind der ihr in die Finger ständig droht zu beißen.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 10/4/2018, 21:41

Aaron

Verblüfft von der Methode und dem einfachen Handeln der Frau kam er zu dem Kind und begann ihm die Nase zu zuhalten um den Inhalt der Flasche in seinem Mund zu leeren.
"Das scheint nicht das erste Mal zu sein das sie das hier machen...", ließ er immer noch etwas zögernd heraus.
Er selbst würde dies nur tun wenn es keinen Ausweg gab, aber so sehr sah die Situation für ihn nicht danach aus.
Als die Flüssigkeit der Flasche sich langsam leerte hört man im das leise Gluckern der Flasche und angestrengte Schlucken des Jungen unter ihm.
Dafür das er mit dem Jungen Frieden schließen wollte, war diese Situation nicht gerade förderlich.
"Wurden schon viele Kinder adoptiert? Ich meine es sind so viele Kinder hier und wir leben in einer so großen Stadt, wie kommt es das noch so viele hier sind?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 10/4/2018, 21:54

Sobald nur noch letzte Reste in der Flasche sind lässt sie Louis los. Der Junge läuft auf der Stelle raus und die Treppen hinauf. Aaron hält Frau Camtell auf und setzt sich an den Tisch in der Küche. "Lass ihn." Oben ist eine Tür zuhören die sich trotz der Bedrängnis still schließt. "Wir haben ständig neue Kinder hier. Wird eines Adoptiert kommen darauf mindestens zwei neue. Gre... Frau Gretchen sagt das wir von Waisenhäusern von weiter fort häufiger Kinder bekommen. Die Waisenhäuser sagen in einer Stadt könnten wir die Kinder besser vermitteln. Eigentlich sind es selten Problemfälle." Sie betrachtet die Flasche mit der sie gearbeitet hatten. Das Mundstück ist schon ziemlich zerkaut und Rau. "Solche mittel ergreifen wir meistens bei Kindern aus der Stadt. Sie sind Krank oder schlecht erzogen." Das Mittel was sie in den Brei geträufelt hatte reicht sie dem Jungen Mann. Noch leicht auf dem Etikett zu lesen ist es ein Anti Brechmittel. "Wir dürfen sie nicht zum Arzt nehmen. Einmal im Jahr kriegen die Kinder Ehrenamtlich Impfungen. Ansonsten bekommen sie hier Medikamente."
Sie wird wieder still und schleicht zittrig ins Büro. Sie verbietet das man ihr folgt durch das leise Schließen der Büroräume.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 10/4/2018, 22:07

Aaron

Mit den Antworten allein gelassen in der Küche schnaubte er leicht los und sah in seine Tasse.
"Nicht mal zum Arzt kommen die Kinder...", frustriert schüttete er auch die zweite Tasse runter, der Kaffee schmeckte etwas blechern und nicht gerade wie Kaffee, fast noch wie Wasser im Abgang.
Sich daran machend eine dritte Tasse aufzufüllen sah er aus den kleinen spärlichen Fenster hinaus, das Wetter hatte sich etwas zugezogen, die Wolken bewegten sich schnell und es sah nach Gewitter aus für den Abend der nicht kommen wollte.
Unzufrieden machte er sein Handy wieder an und sah das neue Datum bis wann die Packung weg sein soll.
Diesen Samstag war das Datum, die Zeit wurde um einiges heruntergeschnitten ohne einen wirklichen Grund, jedenfalls keinen den er sich ausmalen konnte.
Die Tasse nun fester gefasst ging er aus der Küche in den Treppenflur und hörte der stillen Kulisse des Hauses zu.
An den Wänden war kein einziges Bild, die Treppen waren wieder sauber und die Räume weitesgehend gemacht.
Nichts war wirklich so wie man es nachdem was er mitbekommen hatte oder sah, alles ar grundgeregelt und angemessen sauber.
In ein paar Stunden würden die Kinder um die er sich nicht kümmern durfte zurückkehren und er würde weiterhin mit dem stummen Jungen Zeit verbringen.
An der Tür oben dann angekommen klopfte er leicht an, sagte aber nichts.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 10/4/2018, 22:21

Kein Murks kommt aus dem Zimmer. Es bleibt auch still bis zu dem Zeitpunkt wo sich der Junge Mann schon von dem Zimmer wieder entfernen will. Einen kleinen Spalt geht die Tür auf und ein Auge sieht Böswillig heraus. Schnell verkrümelt es sich wieder und ein dumpfes Geräusch kommt von drinnen. Louis hat sich auf der Matte hinter fallen gelassen. Auf dem Boden sind ein oder andere frische Feuchte Flecken. Frau Camtell hatte die Richtigen Maßnahmen ergriffen. Der Junge war kaum befreit von den Erwachsenen erneut im Versuch sich zu übergeben" Erfolglos hatte er sich nur noch stur ins Bett gelegt und schlägt mit den Beinen abwechselnd auf den Boden. Es ist aber nicht sehr Kräftig das Geräusch ist nur ein leichtes klopfen auf dem Holzboden.
Er ist gelangweilt und es stört ihn das er nicht heraus darf um für seinen Vater hilfreich zu sein. Zu dem Mann schaut er der an der Tür Stellung genommen hat. Still sieht Louis ihn. Mit den Armen richtet er sich auf und stolziert zu dem Jungen Mann. Vor dem Jungen geht der Mann in die Hocke um auf Augenhöhe zu kommen. Licht vorgelehnt macht der Junge den Mund auf und sieht auf die Hände des Mannes runter. Die Nägel sind schmutzig und die Haut eine dunkle Farbe.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 10/4/2018, 22:32

Aaron

Verwirrt sah er den Jungen nach leichten Krawall und ausschließen auf sich zu kommen, bis er anfinge auf seine Hände zu sabbern.
Im ersten Moment war er etwas irritiert und dann als der Junge ihn die Hände immer weiter vollsabberte stellte er die Tasse zur Seite und packte den kleinen Jungen bei den Kleidern.
"Denkst du ich lass mich einfach von dir vollsabbern? Natürlich nicht!", provokant wischte er sich in den Kleidern des Kleineren ab und stellte sich wieder gerade auf.
Kopfschüttelnd sah er auf den kleinen Jungen nieder der ihn weiterhin angiftend ansah als wäre er der Feind.
"Hat dein Vater dir nicht beigebracht wie man sich benimmt? Ich meine, was sollte das eben?!, mit einer Hand wuschelte er dem Jungen über den Kopf und nahm den Kaffee vom Fußboden wieder hoch bevor der Kleine auf die Idee kommen würde ihn um zutreten.
Von unten konnte man immer noch nichts hören, ob das Gretchen zurück war aber das Haus war still.
Sich gegenseitig etwas angiftend sahen die beiden sich nur an.
"Und... Was willst du jetzt machen? Mir als nächstes in die Finger beißen oder ans Bein pinkeln? Dann rechne damit das ich dir in den Hintern trete..."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 10/4/2018, 22:46

Mit einem Bein kratzt sich der Junge im Stehen am Bein. Wie der Reiz nachlässt kommt er den Schritt erneut näher und steigt Barfuß auf die Füße des ihm gegenüber. Mit den Händen hält er sich an seinen Klamotten fest und vergräbt sein Gesicht in seiner Seite. Erstmal Spürt man nur seine Nase die immer mal wieder hin und her auf den Stoff reibt. So mal es Warm genug ist an der zieht er den Kopf zurück und klammert sich noch was fester.
Nach Zigarettenrauch riecht die Kleidung stellt der Junge fest. Sowie noch etwas was er nicht so genau erkennt. Noch ein bisschen besser kann er es nicht ausmachen.
Die Hände hat er schon sauber gemacht genau wie es Papa immer gemacht hatte. Die Beiden kennen sich dann doch wenn sie auch so riechen. Kam dem Jungen der Gedanke. Er kann mich mit raus nehmen. Auch muss er dann das von Mama dabei haben sehr sicher. Jetzt kann ich es haben. Entschließt er und legt das Gesicht wieder Zurück auf den Warmen Punkt.
Leicht aber mit voller Absicht beißt er den Jungen Mann wirklich, nur nicht in den Finger sondern in die Seite.
Er lächelt etwas, hofft das er das kennt von seinem Papa her wenn die beiden so ähnlich sind.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 10/4/2018, 23:16

Aaron

Er ließ den Jungen machen solange er sich wenigstens etwas anders benahm als zuvor mit dem stummen Sein.
Als der Junge sich in seine Seite rieb während er auf seinen Füßen stand fand er das sogar etwas verständlicher und wunderte sich als der Junge sich wieder löste und wieder in die Seite rieb.
Dann spürte er wie die kleinen spitzen Zähne sich in ihn bohrten und er ließ einen kleinen Ausruf hören, während er den Jungen von sich wegzog und ihn ernt dabei ansah.
"Was soll der Scheiß! Sag mal spinnst du?", mit einer Hand ging er zu der gebissenen Stellen und wischte mit der anderen Hand drüber um sich zu vergewissern wie weit der kleine kam.
Mit der anderen hielt er den kleinen leicht in der Luft damit er auch ja nicht abhauen konnte und nahm sein Gesicht zusammen als und drehte sein Gesicht hin und her.
"Warum beißt du mich du Wicht? Wer hat dir das denn beigebracht?"
Wütend ließ er das Gesicht wieder los, auf dem man rote Druckstellen nun sah und stellte den Jungen ab.
In der Eile ist ihm nicht aufgefallen das er den Kaffee zu Boden geschmissen hat und diesen auch über die Füße des Kindes geschmissen hat, welche nun rot waren von dem heißen Getränk.
"Verdammt... komm mit ins Bad..."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 11/4/2018, 20:17

Mit zusammengekniffenen Gesicht bleibt der Junge hängen und beruhigt erst wie seine Füße festen Boden spüren. Er bleibt stehen mit Roten Backen und noch immer keinem Wort aus ihm raus. Der Mann verliert aber wieder viele Worte auch nach seiner Aufregung. Am Arm packt er den Jungen wieder um ihn ins Bad zu schleifen. Mit dem Blick nach untern versucht der Junge auch zu verstehen weshalb. Seine Hosenbeine sind Braun bespritzt und die eigentlich blassen Füße auch, nun sind sie Rot. Die Sohlen sind etwas Taub dennoch Stützt der Junge sich gegen die Kraft die ihn weg zieht. Den Arm bekommt er nicht gelöst und kommt mehr entgegen zu dem Mann. Sie sind schon im Flur. Stolpernd geht es nur voran, mit einem Bein hält sich der Junge am Bein des Mannes fest und behindert diesen beim weiter gehen. An seinen Arm kommt er auch näher heran, der welcher von dem Jungen Erwachsenen festgehalten wird. In den Daumen beißt er in um frei zu kommen.
Das er auf den Boden schlägt dauert auch nicht lange, auch läuft er sofort zurück. Von den Tauben sohlen gebremst bleibt er mitten im Flur nur wenig entfernt vom Erwachsenen sitzen und pustet auf seine Sohlen. Das Pusten hilft nicht sehr gut er legt den Wunden roten bereich auch etwas gibt aber nur einen Kratzig Kehligen ton von sich das der Kaffee wohl nicht schmeckt der noch an seinen Füßen ist. Der Mann kommt erneut näher und erntet einen wirklich finsteren Blick des Kindes. "Nein! Papa!" Sagt er laut. So laut das auch unten im Büro der Aufruhr nicht verborgen bleibt.
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