October mist

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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 2/12/2017, 23:06

Aaron

Etwas überrumpelt stand er neben der Frau und zog seine Schuhe aus nachdem die zweite Frau gekommen war.
Mit nackten Füßen tapste er hinter der Frau her und kümmerte sich mit ihr um die Kinder, welche ihn zum Teil etwas verwirrt ansahen wie sie sich aufsetzten und hinter ihm her sahen.
Er weckte die Kinder relativ sanft in dem er sie etwas rüttelte und sagte das es Aufstehzeit war und hoffte das er nicht zu grob war.
Er selber fand seinen Weckdienst nicht so sonderlich gut, also dachte er sich das er zum ersten Tag einen guten Eindruck hinterlassen wollte.
Nach und nach standen die Kinder auf und fingen zum Teil an zu Quengeln das sie aufs Klo mussten oder stritten sich über Kleinigkeiten.
Überfordert stand er zwischen den betten unbeobachtet die kleine Frau die weiterhin zwischen den Kindern umherflitzte und sich um alles kümmerte.
Sie selbst kümmerte sich um ihre Aufgabe und nicht um den Neuankömmling der sich recht vorsichtig anstellte.
Die Kinder sahen ihn nun zu einer immer größer erdenden Gruppe an.
"Wer ist das?"
"Ist der neu? Hat man den eingestellt?"
"Der sieht Böse aus!", flüsterten sie und kamen nicht gerade näher oder durch den Gang in dem er stand.
Eines der Kinder fing an auf den Boden zu pinkeln und andee fingen an zu weinen.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 18:16

Frau Camtell rauscht an dem Jungen Mann vorüber zu den Kindern. "Oh Nein. Ihr sollt euch anziehen. Tomi zieh dir bitte eine neue Hose an. Du!" Sie wendet sich dem Mann zu. "Steh nicht herum. Das ist nicht hilfreich. Oje nach Louis muss ich auch sehen." In ein Bad auf der Etage verschwindet sie und kommt mit Papiertüchern zurück. Die Pfütze wischt sie zu Füßen des Mannes auf. "Bitte tue etwas anderes außer herum stehen." Die Kinder beobachten den Mann noch immer. Die Frau blickt in ein Zimmer herein und zu ihm zurück. "Gut ich habe eine Aufgabe. Geh darein. Das Bett hinten hinter dem Vorhang. Dort liegt Louis. Nimm ihn auf den Arm und bring ihn hoch ins Bad. Die Kinder oben sind schon beim Essen. Schau nach ob dem Kind noch schlecht ist und hilf ihm im Bad wenn es noch nicht besser ist. Kannst du Fieber Messen?" In ihrer Anweisung schickt sie noch weitere Kinder herunter.
Die Kinder können ihre Blicke zwar kaum lösen verlassen die Etage aber auch schnell. "Starrt ihn nicht so an das ist Unhöfflich." Bei der Hektik könnte man denken die Frau habe sich Spontan geklont um überall gleichzeitig zu sein. An den Schultern gepackt schiebt sie den Jungen Mann in das Zimmer in das er soll. "Dort vorne los! Ich komme sofort Jackson!"
Die Tür schließt sie damit kein Kind mehr darein geht um den Mann anzustarren.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 18:28

Aaron

"Es tut mir leid, ich wurde nur unterwiesen die Kinder zu wecken.", still sieht er der Frau hin und her wie sie alles erledigt und ihn ein paar Mal auffordert doch in ein Zimmer zu gehen und sich um ein Kind zu kümmern.
Nachdem sie hin und herflitzte als gäbe es keinen Morgen mehr, schob sie ihn in das Zimmer und schloss die Tür.
Hinten weiter sah er den genannten Ort und ging leise darauf zu, in dem Bett lag ein kleiner Junge, nicht wirklich gut erkennbar wie er mit dem Rücken zu Aaron lag.
Vorsichtig rüttelte er an dem Kind um es zu wecken und war sich nicht sicher ob es dem Jungen gut oder schlecht ging, er sah recht blass aus, aber es war auch nicht gerade viel Licht bisher in dem Raum.
Ein wenig beugte er sich über den kleinen Körper und hob ihn vorsichtig wie zuvor hoch um mit ihm zu dem genannten Bad zu kommen.
"Hab keine Angst... Ich soll dir helfen und wenn du im Bad gleich Hilfe brauchst, sag es ruhig. Ich werde auch gleich mal sehen ob du Fieber hast, ist dir noch schlecht?"
Zur Tür vorgetreten öffnete er dieses etwas umständlich, da er den Jungen ja auf den Armen trug und ging mit ihm hoch die Treppe ins Bad, der Junge hatte bisher noch nichts gesagt und um ehrlich zu sein hoffte er dass das Kind nicht so überrascht sein würde wie die anderen und das ein Fieberthermometer im Bad vorhanden sei.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 18:49

Die Karierte Decke hat der Junge um eine Faust gewickelt und in der anderen umklammert. Er atmet weiter still im Halbschlaf. Die Treppe herauf ist im Flur nur das Licht an. Das Bad ist wie auf allen anderen Etagen links neben der Treppe. Eine offene kleine Dusche und eine Toilette auf der rechten Seite hinter einer Tür. Das Waschbecken ist geradeaus durch die Tür des Bads, die Dusche Links davon. Müde macht der Junge die Augen auf und blickt den Mann an, dieser setzt ihn vor der Toilette ab. Herum gedreht sieht er den Mann längere Zeit an.

"Camtell!" "Die Kinder sind alle unter." "Sehe ich. Was ist mit Lemmy?" "Louis. Der neue schaut nach ihm." Die Hagere Frau geht die Treppe herauf. "Sie sehen nach denen. Ich schaue ob dieser Kümmerling ein bisschen hintern abwischen hin bekommt." Herauf die Treppe kommt sie ins Bad herauf wo sich Kind und Mann nur anstarren. "Du brauchst eine Schriftliche Einladung wenn du sie lesen kannst oder?" Am Mann vorbei kommt sie zu dem Jungen herunter um ihm eine Hand auf die Stirn zu legen. "Das Fieber ist unten." Den Mann schiebt sie aus der kleinen Kabine. "Sag wenn du fertig bist." Das Kind lassen sie alleine bei der Toilette zurück. "Zwei Neulinge auf einmal." Verärgert wartet sie und betrachtet den Jungen Mann. "Deck das ab und ab morgen trägt du eine Mütze. Eine fröhliche Farbe bitte. Die Shirts ersetzt du auch gegen was Fröhlicheres und etwas was weniger nach Rauch stinkt. Geraucht wird hier auch nicht. Auch nicht in der Pause." Ein kleines Klopfen ist an der Tür. Die Frau tritt herein und blickt in die Schüssel. "Nicht mehr so schlimm. Nimm ihn mit runter zum Essen." Der Junge schleicht nur vor dem Mann her wie beide gehorsam gehen. "Noch etwas. Wenn etwas ist sprich mich mit Frau Gretchen an." Zischt sie nach.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 19:01

Aaron

Jetzt schon etwas ermüdet wischte er sich durchs Gesicht und sah der Frau kurz hinterher nachdem sie ihre Tirade auf ihn abgelassen hatte.
Nicht zu rauchen war schon eine Qual wenn man bedachte das er im Grunde ein Kettenraucher war und seine Kleidung musste er erstmal waschen bevor er was "fröhlicheres" in seinem Schrank finden würde.
Den Gang hinunter steigend den kleinen Jungen vor sich grübelte er nochmal darüber nach was "Frau Gretchen" gesagt hatte mit Neuankömmlinge und holte sein Portmonnaie aus der Tasche, wenn die Frau wollte das er eine Mütze trug musste er sich erst eine besorgen.
"Mach dir keine Gedanken Kleiner... Wenn wir wirklich die Neuen hier sind wird das sicherlich alles irgendwann besser...", vor allem wenn ich in zwei Monaten hier weg bin, dachte er sich nur still und kam mit dem Kleinen im noch etwas gefüllten Raum an indem die Kinder ihr Essen bekamen.
Einige der Kinder hingen schon über Büchern und lasen etwas, andere schliefen fast in ihrem Essen ein und wieder andere waren eifrig dabei ihre Portion runter zu schaufeln.
An einem freien Platz der etwas abseits saß setzte sich der Junge hin und der halbstarke ging los ihm sein Essen zu holen bei der kleineren Dame des Hauses.
Nachdem er es wortlos zu dem Kind gebracht hatte ging er noch einmal zu der kleineren Frau und sah sie ruhig an.
"Eine Frage.. Wie kommt es dazu das keiner von ihnen beiden wirklich einen guten Ablaufsplan zu pflegen scheint.. Wie lange arbeiten sie hier schon?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 19:17

Eine Packung Cornflakes stellt die Frau auf Seite. "Es gibt einen Plan. Am Whiteboard. Aufstehen, Fertig machen, Schule, Hausaufgaben, Bett." Ein sehr grober Plan. Eine Schale und Cornflakes drückt sie dem Mann auch in die Hand. "Frühstücken ich hole eben Kaffee." Mit einer Truppe Kinder die Sie zu Tür bringt geht sie aus der Küche. Der Raum ist es und Koch bereich in einem. Eine Große Kochfläche wo noch ein Topf drauf steht. Wohl Abend oder Mittagessen. Ein Geschirrspüler. Viel Plastik Geschirr und Besteck. Ein niedriger Bunter Tisch mit Runten Ecken und bunter Tischdecke. Massig Möglichkeiten an Frühstück und Getränken. Der Kühlschrank ist sehr groß und hat ein Schloss. Es dauert schon eine Viertel Stunde ehe beide Frauen in die Küche einkehren. Kinder sind so gut wie alle verabschiedet. "Euer Bus ist gleich da. Jetzt schnell." "Ja, Frau Gretchen!" "Louis. Starr nicht nur Löscher in dein Essen. Bis ein Gerichtstermin gefunden ist bleibst du erstmal hier." "Hier ist der Kaffee." "Bring die letzten noch heraus Camtell." Langsam ist die kleine Pummelige Frau richtig rot im Gesicht von dem rum rennen. Nochmal eine Viertelstunde später sitzen die vier alleine an dem Tisch und es ist ruhig im Haus. Frau Gretchen trinkt einen Schwarzen Kaffee und ließt Zeitung. Frau Camtell blickt nervös immer wieder zur Uhr wobei sie den mit Ordentlich Milch versehenen Kaffee herunter kippt. Das Kind neben dem Mann hatte sich anderweitig mit der Schüssel vor sich beschäftigt nachdem er sie nun weich gestarrt hatte. "Ich hole die Post herein." "Bringen sie nachher noch Briefe weg. Neuer. Bis heute Nachmittag kommt niemand für eine Adoption. Louis hier ist wie Sie auf Hausarrest. Lernt euch kennen. Spielt, oder was auch immer. Nur keinen Lärm und keine Probleme. Ich muss einige Unterlagen durchgehen. Raus geht keine von euch. Nachricht angekommen." Sie hat schon etwas Kaltes was noch am ehesten mit Trockeneis zu vergleichen ist. Neben dem Mann schluckt der Junge nur leise sein aufgeweichtes Frühstück.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 19:30

Aaron

An dem Tisch sitzend nippte er nur an seinem Kaffee, genauso schwarz wie der von Frau Gretchen, aber eher enttäuschend in der Stärke, wie er den Kaffee befand. Das Whiteboard studierte er nebenbei nachdem Frau Camtell ihn darauf aufmerksam gemacht hatte und sah bei einer erneuten Tirade von Frau Gretchen zu ihr ruhig rüber.
"Lindner.", sagte er nur still als sie ihn wieder irgendwie ansprach und sah in ihr etwas verwirrtes Gesicht.
"Aaron Lindner. Damit sie mich nicht immer Neuer nennen müssen. Ich denke Louis.. und ich werden nicht aus dem Haus treten und uns an ihre Regeln halten. Gibt es ausser mit ihm Kontakt zu halten noch weitere Aufgaben oder haben sie Putzpersonal hier? Nicht das sie am Ende wieder kommen und sich erneut aufregen müssen, wissen sie. Wenn man alle Aufgaben genannt bekommt kann man sich in Ruhe darum kümmern.", wieder an seinem Kaffee nippend und die Frau weiterhin ruhig ansehend hörte er ein leichtes schlürfen, sehr leise, neben sich und sah das der kleine Junge angefangen hatte seine nun doch sehr weichen Cornflakes zu essen.
Aaron selbst hatte die Schale relativ schnell leer gehabt nur um nicht zu lange an dem Tisch zu bleiben, aber leider war dem ganzen nicht so viel Erfolg besonnen.
Auch sah er immer wieder den kleinen Jungen an, immer wieder in der Überlegung ob er ihn nicht schon einmal irgendwo gesehen haben könnte, aber ihm fiel nicht wirklich ein, woher er sein Gesicht kannte.
Er konnte an ihm vorbei gelaufen sein auf offener Straße oder er war in den Nachrichten oder der Zeitung, aber es machte noch nicht Klick.
"Welche Möglichkeiten haben wir hier im Haus uns besser "kennen zu lernen" Frau Gretchen?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 19:44

Es ist fast neun Uhr wie Frau Camtell sich in eine Jacke zwängt und das Haus verlässt. Ihr nach folgen die Drei zurück gebliebenen zur Tür. Die Große Frau schließt oben an der Tür diese ab und sieht zu den beiden zurück. "Ihr findet etwas. Geht hoch und seht euch um. Er ist ein Kind und sie ein Erwachsenes Denkendes Wesen lassen Sie sich was einfallen. Herr Lindner." Letzteres presst sie nur gestreckt hervor. Im Flur Rechts geht sie ins Büro und dreht dort ein Schild am inneren der Glasscheibe herum. "Nicht Stören!" Steht da.
Der kleine Junge neben Aaron klammert weiter an seiner Decke. Er ist als einziger noch nicht umgezogen. In einer Weichen Stoffhose und einem Shirt mit einer Comic Ziege drauf die Grass frisst steht er nur still da als warte er auf etwas. Es geschieht wieder lange nichts. Schweigend schleicht der Junge zuerst die Treppe herauf. Dicht gefolgt von seiner Begleitung. Oben geht er Schnurstracks auf sein Bett zu. Schließt den Vorhang vor dem Mann und ist nicht mehr zusehen.

Hinter dem Vorhang hört man einen Reißverschluss öffnen. Es rappelt ein bisschen und nochmal kehrt stille ein. Plastik tüten hört man auch und das Rascheln von Papier. Stoff der aneinander reibt. Nochmal ein Reißverschluss. Eine Schublade. Stille. Ohne seine Karierte Decke kommt der Junge mit einem Karton raus. Die Braune Schachtel stellt er auf die Erde und kippt sie aus. Viele sehr kleine Blau Puzzleteile fallen raus und der Junge fängt an Ränder und normale Teile zu sortieren.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 20:00

Aaron


Nickend sah er der Frau hinterher, welche wohl nicht gerade gut geeignet war hier zu arbeiten, aber wahrscheinlich gab es niemand anderes, also folgte er seinem Sorgenkind und beobachtete die kleine Umwandlung die hinter den Vorhängen von statten ging.
Nun mit dem Puzzle am Boden sitzend besah er sich den Kleinen noch einmal und setzte sich an die Kante eines Möbelstückes um ihn zu beobachten und legte seine Arme übereinander an seine Brust.
Louis erschien für ihn nicht gerade so wie die Kinder und die Aussage das sie neu hier waren ließ auch nichts anderes zu.
Er musste also erst vor kurzen seine Eltern verloren haben und schien sehr in sich gekehrt.
Der Raum in denen sie sich aufhielten versprach nicht gerade eine Kinderzimmerstimmung wie es für ein Kind in dem Alter eigentlich gerecht werden müsste, aber es war eindeutig besser als die Butze die er selbst ein Heim nannte.
"Puzzelst du gern? Das sieht nicht danach aus als wäre das dein erstes bei den ganzen Teilen.."
Langsam setzte Aaron sich etwas entfernt zu dem Jungen auf den Boden um ihn Platz für sein Puzzle zu lassen und sah den kleinen flinken Händen zu wie sie über die Teile zischten und ein Teil nach dem anderen sortierten.
Etwas verdrießlich das der Tag erst begonnen hatte sah er nun zum Fenster hinaus und wusste das Sid ihm die Drogen die er hier verteilen sollte noch nicht untergejubelt haben konnte und hoffte einfach das es nie dazu kam.
Die Kinder hier im Haus schienen nicht so alt zu sein das sie darauf abfahren würden Drogen zu sich zu nehmen, die meisten schienen hier gut zu leben und hatten sogar Angst vor ihm, obwohl sie nicht einmal wussten woher er kam oder was er verbrochen hatte.
Und ganz so böse wie sein Chef oder die Biker sah er auch nicht aus, keine sichtlichen Tattoos, keine großartigen Piercings oder fehlenden Zähne oder Finger.
Dafür das er schon ein paar Jahre dabei war, war er bisher immer gut weggekommen, selbst das Tattoo was man ihm verpasst hatte um ihn richtig in die Scheiße zu reiten war so nicht zu sehen.
Darum war er recht froh. Aber nun fiel ihm auf wo er den Kleinen gesehen hatte.
In den Nachrichten.
Er schluckte leicht und sah auf den Boden, es gehörte dazu im Gangleben das man auch mal Leute erschoss und beraubte oder ganze Häuser ansteckte, aber dann direkt vor dem Opfer einer Bande zu sitzen machte ihn nervös.
Sollte Mel das herausfinden wäre es nicht gerade von Vorteil sondern würde eine weiteren Gangkrieg mit sich ziehen, also schwieg er.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 20:11

Auf die Frage nickt er ein bisschen, spricht aber auch weiter nicht. Den Rand beginnt er bald zu legen. Schnell wird klar das, dass Puzzle nicht normal ist. Die Form ist nicht Quadratisch und die Farbe bleibt unverändert Blau. Der Rand ist Fertig und ist geformt wie ein Vogel von oben. Mit dem Rand zufrieden steht der Junge wieder auf und erschreckt den fast eingenickten Mann ein wenig damit. Aus dem Raum raus verschwindet das Kind.
Hinten auf seinem Bett liegt ein Rucksack und die Decke die er bei sich hatte. An der Tasche ist ein Feuchter Fleck als wäre etwas darin ausgelaufen. Der Junge kommt wieder. Er bequemt es sich wieder auf der Erde, wischt einmal kratzend durch seine Haare bis die Abstehen an allen ecken und Ende und fährt fort. Noch bis Zwölf bleiben beide so zurück. Ein Geräusch von unten erschreckt alle beide. "Kommt herunter." Beide machen sich auf den Weg. "Ich muss kurz weg. Essen ist warm gemacht. Die Tür lasse ich entriegelt. Hier geht aber niemand rein oder raus klar. Das ist nur für den Brandschutz." In einem Langen Brauen Mantel mit Pelz verlässt Frau Gretchen die beiden. Draußen regnet es ein bisschen.
Der Topf den sie am Morgen in der Küche sahen qualmt wirklich ein bisschen. Darin ist eine Rote Soße mit Nudeln. Der Junge nimmt Platz und wartet.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 20:23

Aaron


Die fast 3 Stunden die er einfach vor sich hin starrte und den Jungen mit einer kleinen Begeisterung beobachtete, schlief er beinahe zwischenzeitlich ein und schreckte leicht auf als der Junge sich bewegte und passte danach besser auf nicht noch einmal einzudösen.
Der Ruf nach unten kam ihm fast so vor als wäre er selbst im Waisenhaus gelandet und doch etwas erfreut das die dürre Dame das Haus verließ ging er in die Küche zum Topf um mit einer großen Kelle die zwei einfachen tiefen Teller ohne Verzierung und Muster zu befüllen.
Louis selbst hatte er schon gesehen an seinem Platz, also nahm er die Teller mit nachdem er das Besteck in die Nudeln steckte, welches neben den Tellern auf der Arbeitsfläche lag.
Den doch recht gut duftenden Teller mit dem einfachen Gericht stellte er vor dem Jungen ab und setzte sich ihm gegenüber.
"Ich hab eben gesehen das der Rucksack der dir wohl gehört etwas nass war an einer Stelle.. Sollen wir uns nach dem Essen darum kümmern das er trocken und sauber gemacht wird? Du kannst ja nebenbei das Puzzle weiter machen und ich mache die Tasche vor dir sauber. Was hältst du davon?"
Freundlich sah der ältere den jüngeren an der wohl wieder nur in seinem Essen herumstocherte.
"Wie alt bist du eigentlich?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 20:33

Die Stumpfe Plastikgabel hackt langsam die Nudeln in immer kleinere Teile. Irgendwann gleicht es nur noch groben Reis als Nudeln. Er kaut wieder nicht. Auf die Frage Schüttelt er wieder nur viel den Kopf, noch blickt er nicht auf zu dem Mann. Seine Gabel Ruht beim Hacken kurz. Eine Helle etwas schiefe Stimme meldet sich. "Acht." Sagt er als einziges. Schluckt eine kleine Gabel Portion Nudeln runter und hackt weiter. Am Fenster in der Küche klopft es. "Scheiße der sitzt echt hier."
Lachen ist zu hören und schnell geht das Klopfen an der Tür vorne weiter. "Aaron!" Wird melodisch herein gerufen. Den Jungen interessiert es nicht. Sein Essen zerhackt er mühevoll und still weiter.
Zwei aus der Gang sind vor die Tür gekommen sie haben Praktisch nur darauf gewartet das Aaron mal alleine ist. Einer mit Kippe im Mund der andere Mit Blauen Flecken und einem ähnlichen Feilschen wie Aaron.
"Alter Lass den Zwerg doch mal kurz alleine mit dem Mittag!" Rief nochmal der selber rein um ihren Kollegen von Louis konzentrierter hackerrei weg zubekommen. "Ich hab Kippen! Komm!" Kommt noch eine Bitte.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 20:49

Aaron


""Dann bist du mehr als 3 Mal dein Alter jünger als ich...", nachdenklich biss er ein wenig auf der Plastikgavel herum und beobachtete wie der Kleine aß.
Die Tasche würden sie also auch nicht durchsehen, das war ok, wenn der Junge nicht wollte, würde er ihn nicht zwingen.
Fertig mit seinem Teller wartete er nur das er den Tisch abräumen konnte und hörte plötzlich seinen Namen von einem der Fenster aus.
"Bleib eben sitzen und ess in ruhe weiter..."
Am Fenster angekommen sah er zwei der Gangmitglieder die damals mit ihm aufgegriffen wurde und lachte etwas als er sah das einer der Beiden nicht gerade besser weggekommen sein musste.
"Wartet, ich muss aufpassen, die Hexe hier im Haus ist vielleicht raus, aber wir haben hier wohl nur die Feuertür um rauszukommen, ich denke da ist ein Alarm dran... Kommt eher hinters haus, da müsste auch ein Fenster sein. Ich wurde wegen Sid verknackt zu der Arbeit hier. Aber geht schon einmal vor."
Seine Kollegen weitergeschickt ging er zurück zu Louis und setzte sich nochmal kurz zu ihm.
"Ich geh kurz zum hinteren Raum durch, sofern ich da reinkommen, ess ruhig weiter und verpetz mich bitte nicht ok? Muss mich eben mit meinen Kollegen auseinandersetzen."
Damit verließ er den Jungen und ließ seinen Teller stehen damit es aussah als wäre er nur kurz weg und durchging den Flur und Räume um zu sehen wo er hinein kam und wo nicht und um seine Kollegen zu finden.
Natürlich waren die Büroräume dicht, aber am Ende des einen Flures kam er an einem Fenster von denen er seine Leute aus sah und öffnete das Fenster.
"Was sucht ihr eigentlich hier?"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 21:02

Durch das Fenster reichen sie Aaron eine Kippe. "Das und wir bringen dir den Shit. Deine Bude ist mit Bullen verrammelt." "Haben die hier nur den einen Scheißer. Was ein Luxusjob. Hättest auch bei den Müllmännern landen können." Die Lang ersehnte Kippe zünden sie Aaron an der darauf achtet aus dem Haus zu pusten. "Hexe, das Weib mag hoffentlich dann Schnee." Die beiden lachen scherzhaft.

In der Küche hat Louis das Essen soweit zerquetscht das er dem halb Kalten Brei endlich vernünftig nachkommt. Den Teller lässt er so auch schnell leer stehen und verlässt die Küche. Im Flur kann er leise hören wo der Mann hin ist. Zur Vordertür trägt es ihn kurz. Die Tür macht er einen Spalt breit auf. Der Regen draußen treibt ihn zurück rein. Einige Tropfen sind auf den Boden vor der Tür geprasselt. Die Treppe geht der Junge wieder hoch. Am dem Kleiderhaken vor dem Zimmer sucht er etwas in seiner Jacke und geht in das Zimmer herein wo er die Tür schließt. Sie klickt zu und es ist nur noch das Prasseln vom Regen auf dem Dach und das Gerede der Männer zu hören.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 21:15

Aaron


Leicht lachend stob er den Rauch aus seiner Lunge als er hörte wieso die Kollegen vor ihm standen.
"Ich dachte schon ich geh drauf ohne meine Morgenkippe, die kamen schon um 5 bei mir angeschneit... Die haben hier noch mehr Kinder, aber das sind alles größtenteils Kindergarten und Grundschulkinder... Ich denke nicht das ich den Scheiß hier los werde.."
Einen erneuten Zug nehmend und das kleine, aber schwere Paket annehmend besah er sich die Beschriftung erstmal.
"Was glaubt Mel? Das die hier Dukaten scheißen oder warum gibt der mir den geilen Scheiß, das er das Ganglogo draufgepackt hat macht es nicht gerade einfacher es hier zu verscherbeln und noch komme ich nicht aus dem Haus raus."
Die Drogenpackung in seinen Händen war nichts für einfache Junkies, es war die Creme de la Creme der Botenstoffe die seine Gang nur in der Oberstadt verteilte, nicht in einem Waisenhaus mit Kindern.
Die Kippe lose im Mund und seine Hände beschäftigt sah er seine Kollegen an und packte die Packung schnell in seine Taschen.
"Wenn ich damit erwischt werde sind die Bullen nicht nur vor meinem Haus, dann sind die auch IN meinem Haus. Gut Ich geh nach den Jungen gucken und hoffe dass keiner riecht was hier abgeht."
Nachdem er sich verabschiedete ging er zurück in die Küche und sah das Louis weg war.
Die Teller und das Besteck einsammelnd machte er den Abwasch bereit und ging danach wieder nach oben um zu sehen wo der Kleine abgeblieben war.
In dem Zimmer fand er den Jungen wieder bei dem Puzzle.
"Hey, entschuldige das ich mich da eben drum kümmern musste, hab mehr als nur eine Arbeit aus zu sitzen in den letzten Tagen..."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 21:30

In der Stille lässt sich der Junge nicht stören so Puzzelt er den Blauen Vogel weiter zusammen. Die Zeit verstreicht ohne das einer der beiden aufsteht. Die Tür unten und eine sehr aufgeregte Stimme reißt sie nur wieder heraus. Nach kurzem kommt etwas die Treppe hoch und zur Tür herein. "Der Apotheker hat ein bisschen gebraucht. Hier trink das." Das Kind sieht Frau Gretchen nur einen Moment an, trinkt dennoch den Saft. Das Gesicht verzieht er zum ersten mal an dem Tag wegen dem Geschmack. "Mach ah." Am Kinn gepackt besieht sie sich kurz den Mund vom Jungen und blickt zum Mann rüber. "Neuer Job noch oben drauf. Der kleine ist Bulimiker. Ihr Job damit Herr Lindner. Komplett Überwachung. Das Medikament sorgt schon dafür das er sich nicht übergibt, aber sicher ist sicher. Krankheitsfälle brauchen wir gerade gar nicht." Sie geht heraus. Der Junge hustet ein zweimal und puzzelt weiter.

"Bulimische Kinder, Gang Mitglieder. Das hier ist doch keine Wohlfahrt." Ins Büro kehrt die Frau zurück. Sie macht eine Abrechnung und sucht nach Löschern wo noch Geld heraus zuholen ist. Viele bieten sich nur nicht mehr. Beim Essen greift das Haus schon auf eine Zweifelbare Dosenmarke zurück. Vieles kommt aus Restbeständen. Die Kinder trinken vermehrt Leitungswasser und einen winzigen Bestandteil an Getränken die gekauft sind. 0,1 liter pro Nase das muss noch weiter herunter zu setzen sein.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 22:04

Aaron

"Bulimie also?", etwas unsicher sah er der Prozedur zu und dachte sich bei der "neuen" Aufgabe nichts weiter bei, da er dem Knirps eh folgte.
Dieser saß wieder ruhig dabei das Puzzle zu vervollständigen und schien sich nicht weiter stören zu lassen.
Das Paket wieder in der Hand dachte er nach wie er es loswerden sollte, gerade hier gab es absolut keinen Abnehmer und wenn die Frau Gretchen ihn damit erwischte würde das für ihn Knast bedeuten.
Das Zeug selbst hatte einen Wert von über dreitausend Öcken und war auch so schon nicht einfach zu dem Preis zu verscherbeln.
Als von unten Tumult zu hören war als die ersten Kinder wohl wieder kamen, packte er es schnell wieder ein und sah sich kurz um.
Einige der Kinder die hereinkamen schienen nur kurz ihre Taschen abzustellen und danach die wichtigsten Unterlagen herauszunehmen und wieder zu gehen, einige sahen wieder zu ihnen herüber und waren immer noch nicht sicher was sie von dem jungen Mann halten sollten.
Auch mochten viele den Geruch von Rauch der an ihm haftete nicht.


Das die Polizei jetzt in den Slums vermehrt vorhanden war stank Mel mehr als sichtlich.
"Leute. Ich überlege ob wir unser Hauptquartier nicht umverlegen und hier die Aussenzentrale lassen, unser Einkommen ist seit 5 Jahren stabil und die anderen Gangs haben uns noch nicht bemerkt oder tolerieren uns da sie anderweitig mit uns sogar handeln. Sid. Du wirst mit drei der Biker und 4 weiteren von hier aus die Klienten beliefern und wir befördern den Shit in die Oberstadt. Sagt Aaron davon aber nichts, ich habe noch andere Pläne wenn der aus seiner Strafzeit raus ist!", damit standen alle zustimmend da und packten alles um was gebraucht wurde und ließen einen der Wagen die sie in einer Garage hatten vorfahren.
Mel selbst wohnte nicht in den Slums sondern der Oberstadt und hielt nur seine Leute in den Slums zusammen, aber das würde sich jetzt ändern und das Gebiet erweitern.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 22:19

Mit den Kindern kommt auch Frau Camtell un der einzige Männliche Betreuer ins Heim. Der Mann der auf den Namen Mcgreg hört hat Rotbraune Haare und ist Rasiert. Ein Helles Hemd mit einem Fremdsprachlichen Spruch darauf trägt er zu normalen Blauen Jeans. "Ah hier. Gretchen sagte mir das wir eine Aushilfe haben. Mcgreg." Er reicht dem Jungen Mann die Hand und wendet sich bald an das Kind. "Und du bist Louis. Habs ja schon mitbekommen. Auf Puzzeln stehst du also. Willst du gleich ein bisschen Karten spielen." Er schüttelt den Kopf. "Verstecken mit den anderen." Wieder Kopf Schütteln.
"Hast du noch Hunger?" Selbe Antwort. "Du bist wirklich eine Harte Nuss. Hat er überhaupt schon was gesagt?" Fragt er den Jungen Mann. Louis selber steht indessen auf. Sein Puzzle ist fast fertig, warum vollendet er es nicht. Zur Tür raus folgen ihm beide wobei der ältere von Kinder umringt wird. Den Jüngeren meiden sie. "Ihr mögt Aaron ja nicht besonders. Aaron hier hat was kaputt gemacht darum sitzt er gerade hier fest." "Wie die Straftreppe." "Haargenau. Ist also Ok um ihn nen bogen zu machen. Und wenn ihr doch zu ihm geht zeigt Aaron wie ein Braves Kind sich verhält." "Okay!!" Das Kind das von eigentlichem Interesse ist haben beide Männer aus den Augen verloren. Louis ist runter gegangen und zieht sich seine Schuhe an. "Wo ist der Mann der bei dir war Louis?" Fragt ihn Frau Camtell. "Ich muss was machen." Bringt er hervor und geht in seiner Jacke vermummt zur Tür. "Bleib hier draußen ist kein Wetter für ein Kind alleine." Sie hilft ihm wieder aus der Jacke heraus.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 22:30

Aaron


Er stellte sich mit seinem Namen vor und schüttelte die Hand des Mannes der daraufhin versuchte sich mit Louis auseinanderzusetzen.
Diesem folgend versuchte er aus dem Raum hinterher zu kommen, aber die Kinder die McGreg umliefen versperrten ihm etwas den Weg.
"Wenigstens arbeite ich das ab was ich angestellt habe, also sollte man nicht darauf herumreiten wie ein Samariter. Sie selbst sind nicht gerade eine Hilfe damit.", und damit ließ er die Kinder stehen und ging vorsichtig an ihnen vorbei in Richtung des unteren Flurs um nach Louis zu suchen.
Auf seinen Weg sah er wie Frau Camtell Louis die Jacke ausgezogen hatte und sie schien sich wirklich freundlich um ihn zu kümmern, doch wollte Aaron selbst auch keinen Ärger riskieren.
"Louis... Wir dürfen nicht raus und sollen uns im Haus aufhalten. Willst du dein Puzzle nicht fertig machen? Ah Frau Camtell.. Haben sie vielleicht noch mehr Puzzle hier?", um nicht zu schäbig zu wirken versuchte er zwischen den vorhandenen Personen ein Gespräch zu erwirken, auch schon weil Louis selbst nichts sagte, wendete er sich an die kleinere Frau.
"Solange wir uns hier im Haus nur aufhalten dürfen möchte ich das es dem Jungen gut geht, ich denke ich weiß was passiert ist und ich will nicht das ihm dadurch etwas aufgebürdet wird wofür er nichts kann. Ich hoffe sie verstehen das."
Die anderen Kinder die noch unten waren beobachteten die drei auch und flüsterten wieder, scheinbar widersprach keiner hier , auch nicht um nur einem zu helfen, also war Aaron schon durch sein Verhalten nur noch mehr ein Dorn im Auge, die Kinder hatten halt Angst von Frau Gretchen deswegen ärger zu bekommen.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 22:45

Erstmal ruhig und Langsam fängt die Frau an zu reden. "Wir müssten ganz oben noch welche haben. Greg kannst du oben mal schauen ob da Puzzle oder der gleichen sind?" "Mache ich sofort nach der Belagerung!" Ruft er herab. Frau Camtell dreht sich wieder zu Louis der erneut in seine Jacke schlüpft. "Du kannst wirklich nicht raus Louis." "Ich muss aber etwas Tun." "Du musst überhaupt nichts!" "Was soll das Gezeter?" Mischt sich auch noch Frau Gretchen ein. "Louis möchte heraus gehen." Klärt die Junge Frau eilig auf. "Hier bist du nur auf kurze Zeit untergebracht Junge. Solange folgst du den dir aufgetragenen Regeln. Herr Lindner." Sie sieht Aaron an. "Neuer Job für sie." Frau Camtell schickt die strenge Frau weg um etwas zu holen. "Ich sagte es schon. Louis ist noch Kranker als sie im Kopf. Also hat mir der Kinderarzt gesagt er muss das hier bekommen. Sie geben es ihm zu entsprechenden Zeiten und passen dann auf das er es nicht wieder ausspuckt." Sie reicht ihm ein Aufrührpulver. "Mit Wasser aufrühren und verfüttern. Murt er kriegt er ärger. Ohne Zurückhaltung. Du hörst auf das was er sagt." Louis sieht noch immer Richtung Tür. "Louis hör auf das was dir Aaron sagt." Er nickt nur einmal kurz.
Das Pulver was Aaron bekam hat die Frau besorgt um den Jungen auf Linie zu bringen. Es soll eigentlich mit Milch angerührt werden. Da sagen die Finanzen aber nein. So muss das billige Ergänzungsmittel auch reichen.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 22:57

Aaron


Eindeutig überrumpelt von Frau Gretchens ständigen neuen Aufträgen und Beleidigungen sah er wieder Louis an wie sie dann zu zweit nur noch auf dem Flur stehen und von oben die Kinder hörten wie sie mit McGreg redeten.
"Lass uns nach oben gehen... Ich werde nachher abgeholt und komme aus dem Haus, wenn du magst kann ich dir deine Aufgabe die du erledigen willst abnehmen..", leise flüsterte er den Kleinen zu und kam auf die Etage zu den Kindern und McGreg.
"Das ist ja fast schon wie eine Horde Hunde die Leckerlis bekommt, haha.", leicht lachend stellte sich der jüngere der beiden Erwachsenen an eine Wand und beobachtete den immer noch laufenden Ansturm, Louis sah nicht gerade begeistert aus wie er daneben stand und kurz sah sein Aufpasser über die Packung die ihm Frau Gretchen gegeben hatte.
Die Instruktionen passen gar nicht zu dem was die Frau gesagt hatte, dachte er sich und sah zu dem kleinen Jungen runter.
Wenn er nachhause kommen würde, würde er sehen das er nochmal einkaufen konnte, auch schon um Natalie einen Lagestand zu berichten.
Nach einer Weile ging er mit Louis ins Zimmer und setzte sich mit ihm an das Puzzle und hoffte das bald die neuen Puzzle vielleicht kamen.
"Du kannst mir glaube ich hier am ehesten vertrauen... ich bin hier irgendwann weg und dann kennt man sich eh nicht mehr und es ist nicht mehr mein Business, dementsprechend frage ich auch nicht nach, dass ist wie auf meiner normalen Arbeit."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 3/12/2017, 23:13

Vom Puzzle und dem Mann ist der Junge nicht mehr zu beirren. Sein Blick bleibt doch auf die Türe gerichtet. In das Zimmer kommt schon fast erst am Abend Herr Mcgreg rein und legt 2 Puzzle auf den Boden. "Die sind die einzigen. Weiß nur nicht ob die noch Vollständig sind." Beide Puzzle haben deutlich weniger Teile als das was Louis schon gehört. Der Eintönig Blaue Vogel ist auch so Komplexer als die Beiden Quadratischen Puzzle mit Comic Motiven darauf. Das Abendessen um 9 Uhr ist ausgelassener als das Frühstück. Mcgreg hebt die Stimmung der Kinder und die Abwesenheit beim Essen von Frau Gretchen ebenfalls. Mcgreg und Camtell bringen danach die Kinder ins Bett wo Aaron noch seinem sondern Auftrag nachgeht. Mit ein bisschen Warmen Leitungswasser und einem Schneebesen rührt er das Pulver auf bis es in Aussehen und Konsistenz eher Kleber gleicht. Es riecht nur minimal süß, seinem Sorgenkind muss er es trotzdem geben. Unter festgehalten zu werden ist für den Junge in Ordnung. Die anderen Kinder hatten auch ihn noch nicht besonders Freundlich empfangen. Wohl weil auch er nur auf kurze Zeit hier war.
Mit Mühe und einer Drohung von der vorbei gehenden Frau Gretchen kann Aaron die Schüssel verfüttern. Das Louis auf den Kleber keine Lust hat kann der auch ohne Worte noch mitteilen. An der Tür wartet mit einem Klingeln schon seine Erlösung. "Herr Lindner. Ich fahre hier fort. Sie verschwinden bevor sie noch wer sieht. Oder die Polizei." Letzteres Flüstert sie nur und übernimmt Louis mit dem Rest.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 3/12/2017, 23:32

Aaron


Endlich befreit von dem Trubel stand er auf und klopfte sich die Hände ab.
Kurz sah er noch den Jungen an, sein Angebot wurde nicht ausgeschlagen, aber auch nicht angenommen.
Auf seinen Weg nach unten sah er nochmal nach seinem Päckchen und verstaute es sicher in seiner Kleidung damit es nicht auffällt.
Unten wartete ein anderer Polizist als am Morgen auf ihn, der ihn aber mit den fast gleichen Sprüchen in den Wagen brachte in dem noch ein weiterer Insasse war, der aber ins Ghetto gehörte wie es auf der Rückfahrt raus kam.
Als der Andere nun aus dem Wagen war und er vor seiner Tür stand blieb der Polizist direkt neben ihm.
"Morgen wieder um die gleiche Zeit. Denk nicht daran irgendeinen Mist zu bauen."
Fast schon in Schweiß ausgebrochen schloss er sein Haus auf und ging direkt zur Matratze um die Drogen darin zu verstecken und Geld zu holen.
Der Supermarkt seiner Bekannten hatte noch circa eine Stunde offen, also musste er sich beeilen und lief direkt los.
Keiner seiner Leute lief ihn mehr über den Weg, was für die Slums eher ungewöhnlich war, aber er störte sich nicht dran und lief direkt zum laden hin.
Etwas aus der Puste atmete er erstmal ein paar Mal durch und zündete sich mitten im Laden provokant eine Kippe an.
"Ja ich weiß.. soll nicht im Laden rauchen... ist meine zweite erst... Kaufe eben ein..", damit ging er mit einem Körbchen los und packte ein wenig Milch, etwas zum Frühstück für sich selbst und eine Mütze aus der letzten Wintercollection die in einer Ecke fast schon vergammelte.
"Sag mal was ist denn mit dir los? Was kaufst du denn für einen Blödsinn? Waffeln, Milch, Mütze? Willst du einen Milchfarmer in den nächsten Tagen überfallen?", leicht lachend zog Natalie die Sachen über die Kasse und gab nach bezahlen das restgeld zurück.
"Ne, hab regeln bekommen an die ich mich halten soll... Von dem Waisenhaus in das man mich geschickt hat UND Mel... Ich glaube ich werd nach der Zeit im Waisenhaus eher ein toter Mann sein, als das es eine Chance ist."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 7/12/2017, 20:43

Bevor der Polizeiwagen nicht außer Sicht weite ist kommt Frau Gretchen nicht in die Küche zurück. Das Kind das dort alleine zurück bleibt klettert vom Stuhl und macht sich auf den Weg die Treppe hoch zu kommen. "Louis!" Die Strenge Hagere Frau hat ihn erwischt. An ihm vorüber hält sie ihm in ihrem Blick gefangen. Mit der Schale kommt sie zu den Kind zurück. "Iss auf. Wir bezahlen viel Geld auch dafür." Sie versucht ihm die Schale in die Hände zu drücken. Ein bisschen geht er zurück. "Wir essen immer alles brav auf das ist ein Regel hier!" Sie wird lauter. "..." "Iss!" "Kein Hunger.." Kommt sein leises Stimmchen zurück. "Ich behalte dich im Auge." Zu dem kleinen Herab setzt sie sich runter. "Gehst du heute Nacht nur einmal zur Toilette dann gande dir Gott du freches Balg!" Verängstigt stolpert der Junge die Treppe hoch stößt gegen Frau Camtell, prallt ab und rennt in das Zimmer zu seiner Matte wo er sich hinter Vorhang und Decke versteckt.
"Morgen Früh um 7 Uhr werdet ihr geweckt schlaft schnell ein. Eure Sachen liegen schon draußen." Sie Schließt die Tür des kleinen Zimmers. Die Kinder die noch dort herum stehen packen ihre Taschen legen Klamotten zurecht und ziehen sich um in Nachthemden und Schlafhosen. "Peter mach das Licht aus." Aus der Deckenraupe neben dem Lichtschalter schlängelt sich ein Arm an dem ein Pflaster hängt. Die Hand tastet an der Wand nach dem Schalter und haut nach ertasten darauf. Das Licht ist aus.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 7/12/2017, 21:04

Aaron

Nach einem kurzen, aber reichhaltigen Gespräch sah Natalie ihn etwas entrüstet an und schüttelte den Kopf.
Den Laden abschließend gingen sie beide wieder die Gassen entlang bis zu Natalies Wohnung, ab der sie sich wie gewohnt trennten.
"Du hast das Zeug jetzt in deinem Besitz. Versuch doch mal herauszufinden ob irgendjemand von euren Dauerklienten in der Gegend verkehrt, vielleicht kannst du das Zeug wegbekommen zu einem guten Preis?"
Frustriert kickte Aaron schon den ganzen Weg lang eine Dose vor sich hin und stoppte bei dem was Natalie sagte.
Die Dose prallte an einer Kante ab und flog auf die Straße die noch recht befahren war, selbst für diese Gegend und der Gedanke vielleicht jemanden dort zu finden hatte er auch schon gehabt.
"Das Problem ist, ich muss das Zeug bald loswerden und werde vom Hausdrachen aus sicherlich nicht gleich am zweiten Tag nach draußen gelassen, die Alte riecht den Braten bevor er gekocht ist!"
"War ja nur ein Vorschlag. Los, geh, du musst morgen wieder früh genug fit sein!"
Mit einer Hand verscheuchte sie den jungen Mann von ihrer Treppe auf die sie gerade zu ihrem Haus stieg und sah ihm noch kurz hinterher.
Aaron selbst kam nun etwas beruhigter nach dem Gespräch in seinem beschiedenen Heim an und legte sich hin, das Handy an der Steckdose am Laden, was er durch den Trubel am Vortag vergessen hatte und den Wecker gestellt.

Am nächsten Morgen ging er der morgendlichen Routine nach und stand bevor der Polizist vorfuhr schon draußen in der etwas anziehenden Kälte.
Als der Polizist vorfuhr pfiff er ihn einfach nur zum Auto.
"Willst du vorbildlich wirken oder warum stehst du schon vorher da? Das zeiht bei uns nicht, deine Strafe ist noch recht milde ausgefallen Bursche! Steig ein."
Die Fahrt über murmelte der Officer nur vor sich hin und schien sich nicht weiter um seinen Sträfling kümmern zu wollen.
Nach einer Weile standen sie wieder zu zweit vor dem Waisenhaus und der Polizist lieferte ihn wortlos ab.
"Guten Morgen Frau Gretchen.", begrüßte der Junge man die schlaksige Frau welche ihn verdrießlich empfing.
"Den Plan nach müssen die Kinder um sieben geweckt werden, nachdem was ich gesehen habe. Sie können mich korrigieren, sollte ich es falsch aufgefasst haben."
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