October mist

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October mist

Beitrag  AAkyeB am 29/11/2017, 21:48

Bisherige Infos
- Ein Erwachsener,
- ein Kind ,
- slice of life(bearbeitet)
- Erwachsener verdonnert zu Sozialarbeit/Strafarbeit
- Orte bisher: Waisenhaus

Namen:
Erwachsener: Aaron Lindner
- Gang-Mitglied
- Arbeitslos
- raucht
- kann mit Waffen umgehen
- dealt mit Drogen
- hat ein Gang Tattoo
- ist 25
Kind: Louis
- Mag Puzzle

- Großstadt mit verschiedenen Stadtteilen
- Ghettos und Nobel Viertel etc.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 29/11/2017, 22:06

Aaron

In einem der Slums der Stadt saßen Aaron und einige der Gang Mitglieder zu denen er gehörte in einem der heruntergekommenen Häuser um ihre nächsten Aufgaben zu besprechen.
Von außen war die komplette Gegend mit Bandenbeschriftungen und Graffitis versehen und man hörte hier und da Frauen sich quer durch die Gegend, den leicht diesigen Wetter des Tages hinweg, sich unterhalten und nach ihren Kindern rufen.
Die Gegend umfasst eine weite Breite an Nationalitäten welche sich nur minimal ausmachen ließen an einzelnen Haustüren und Fenstern.
"Wir müssen unser Gebiet erweitern und den anderen Gangs klar machen das sie nicht in unsere Gebiete zu kommen haben. Das bedeutet auch das einer sich aus dem Ghetto begeben muss und unsere Muster in der Stadt verteilen muss. Sid und Aaron, ihr werdet heute von den Deals abgezogen und werdet euch unter die Leute mischen. Aber erst heute Abend. Die Dosen stehen dort hinten.", mit einem Wink in der unbekleideten Wohnung zur Ecke nahe den Fenstern wurde klar was für Dosen gemeint waren.
Sprühdosen in grellen Neon Farben und silber Farben um den Gangnamen und ihr Markenzeichen, das Zeichen für Antimon( [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ), welches sie sich aus einem Alchemie Buch rausgesucht hatten.
"Passt aber auf das ihr euch nicht erwischen lasst. Flo hat es letztens schon erwischt und die aus dem Nebenbereich machten sich schon lustig das sich unsere Gruppe bald auflösen wird! Also zeigt den Leuten das es nicht so ist! Geht jetzt!"
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 29/11/2017, 22:25

Unter das Volk gemischt, also in Klamotten ohne Motive oder Zeichen sind die beiden unter die Menschen getaucht. Das Gebiet ist nur durch hindurch reisende Arbeiter belebt. Die beiden bewegen sich weit von einander um von Polizei und der Gang im Gebiet nicht erfasst zu werden. An einer Bushaltestelle checkt einer der Beiden sein Handy. Es ist klein und hat einen Schwarz Weiß Display. Mit einem Schnapp klappt er das Mobil Telefon zusammen und zieht weiter. Sein Kollege hat ihm mitgeteilt das die Luft rein ist. Die Luft ist rein zu einer Untergrund Passage in der mal vor Stunden Menschen Einkauften. Unten sind die Tore herunter gefahren und zieren schon viele Zeichen und Aufkleber von Gangs. Die leicht von Leuchtröhren erhellten Gänge sind ansonsten noch vom aufflammen eines Feuerzeugs erhellt. Über klirrende Abfälle auf dem Boden ziehen die beiden noch ein wenig Tiefer, wo sie letztlich auf ein noch unberührtes Tor stoßen. Die Dosen werden schon mal abgestellt, während die Männer sich noch in Ruhe die Zigarette teilen ehe es an die Arbeit geht.
"Ich halte Wache, du machst das Zeichen. Beeil dich." Wachleute hatten die beiden keine gesehen, es heißt aber das immer wieder eine Streife in die Passage zieht. Für die Männer war zu hoffen das diese Bullen es mit ihrer Aufgabe nicht allzu ernst meinten.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 29/11/2017, 22:40

Aaron

Mit der Dose in der Hand beginnt er den Gang Namen "Antimony" und das dazugehörige Zeichen auf das fast schon zu saubere Tor zu sprühen.
Mit seinem Hemd vor dem Mund sprüht er mit Vor- und Nachsicht alles drauf und schützt sich dadurch durch den Dampf der im Wind ihm entgegenschlug.
Es war nicht wirklich kalt und als er fertig war packten die Beiden ihre Dosen schnell wieder in die Taschen welche sie um ihre Schulter hängen hatten.
Etwas weiter entfernt kamen sie an einem Muster der Gegnergruppe den "Razorblades" und die Menschen waren auch weiterhin in Eile unterwegs um baldig nachhause zu kommen oder sich in einer der Bars den Kopf voll laufen zu lassen.
Die Beleuchtungen stachen ihm beinahe in die Augen und dieses Mal hielt er Wache.
Bevor sein Kumpane fertig wurde, wurde er aufmerksam auf eine Gruppe Security Männer der Etablissements der Umgebung die sich zur nun später werdenden Zeit auf der Straße aufhielten.
"Mach hinne Sid, dahinten kommen die Leute von der Billardbar. Wir haben noch mehr zu erledigen!"
Kurz umgedreht betrachtete er das Werk an den Wänden einer Halbgasse nahe einem kleinem Casino genannt Billardbar.
Schnell packten sie wieder ihre Taschen und liefen an den großen, starken Männern vorbei, welche sich kurz umdrehten, sie aber nicht aufhielten.
Einen halben Stadtbereich weiter wurde der Trubel mit den Menschen ruhiger und ein leichter Niesel hatte sich eingestellt.
Die Häuser waren nicht mehr so beleuchtet und auch wurde der Boden und die Kleidung der Leute über schäbiger.
An einem alten verlassenen Theater, welches voll mit alten Plakaten bepflastert war, stellte Aaron sich wieder hin und suchte nach alten Graffitis oder Markierungen, fand keine und begann mit einem größeren Muster während sein Kollege wieder Wache hielt.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 29/11/2017, 23:02

Schlag auf schlag wird es lauter auf der Straße nahe des Theaters. Eine Polizei Streife und Beamte auf der Straße jagen Jemanden nach. "Shit, Shit, Shit." Zu Aaron dreht er sich nicht herum wie er aus der Straße flieht. "Da ist noch einer!" "Scheidet ihnen den Weg ab!" Das Blaulicht des Polizei Wagen erhellt einen Moment auch die Straße. Erschrocken lässt der Mann die Dosen fallen. Er hatte gerademal nur das Zeichen geschafft und kratzt die Kurve. Den Weg den er kam haben die Polizisten schon gesichert. Außen herum versucht er nochmal aus dem dichten Netz zu entkommen. "Hier treibt sich noch einer rum!" Eine Antwort kommt nicht hörbar zurück zu dem Polizisten. Mit einer Taschenlampe und einem Schlagstock schleicht er zu den Plakaten. Ein Qualmender Zigarettenstummel liegt auf der Erde und die Feuchte Farbe tropft von der Wand. "Neue. Als ob wir nicht schon genug hätten." "Ich seh ihn von hier nicht!" "Er kann sich nur in der Gasse hinter dem Theater Verstecken. Bleib auf deiner Position ich komme dir entgegen." Die Gasse ist leer, wobei sie noch Vogeldreck und anderer Unrat ziert. Von beiden Seiten zu der Knapp 30 Meter langen Hauswand, kommt der Schein von Zwei Taschenlampen immer näher zur Mitte. An die Wand gepresst hat sich der Mann tief gehüllt in seine Sachen zusammen gezogen.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 29/11/2017, 23:26

Aaron


nachdem er alles stehen und liegen gelassen hatte als er die Polizei mitbekam und das Sid ihn stehen gelassen hatte, sah er sich gezwungen in die kleine schmutzige Gasse nahe dem Theater zu laufen, sich schon bewusst keinen Ausweg zu finden.
"Shit... Mel wird sich definitiv nicht freuen..", schnell, die Lampen immer näher kommen sehend, zog er sein altmodisches Gruppenhandy hervor und meldete eine Code Nachricht an den Gangchef und verfluchte Sid innerlich wie er sich in seiner dunklen Stoffweste zwischen dem Dreck versuchte zu verstecken, wissend das es dort keinen Ausweg gab.
Ruppig packte ihn einer der Polizisten an den Schultern und zog ihn hinter sich her aus der stinkenden Gasse.
"Wir haben einen der Beiden. Erscheint mir noch etwas jünger als die regulären hier in der Gegend. Wir bringen ihn besser aufs Revier um ihn auszufragen. Er wehrt sich nicht, dementsprechend wird das Protokoll etwas einfacher ausfallen."
Wieder zurück zu den noch leuchtenden Polizeiwagen stieß man ihn in den Wagen und legte ihm vorher Handschellen an.
"Denk auch weiterhin nicht dran fliehen zu wollen.", angeschnallt drohte ihm einer der Polizisten noch und setzte sich mit seinen Kollegen an seinen Platz.
Die Tasche mit den Dosen hatte man auch konfisziert und in den Kofferraum geworfen gehabt.
Der Weg zum Revier des Stadtgebiets dauerte etwas an und führte an den leuchtenden Straßen in denen Sid und Aaron vor einer halben Stunde erst waren vorbei.
Scheinbar wurde die Polizei von einem der Security Männer auch benachrichtigt auf ihrer Streife, ansonsten wären sie sehr unwahrscheinlich auf die Beiden aufmerksam geworden.
Aaron auf dem hinteren Sitz sah sich etwas um und verhielt sich auch weiterhin ruhig um kein Aufsehen zu erregen oder gar mit der Gruppe in Verbindung gebracht zu werden.
Seine Kleidung roch eher nach Rauch als Lack aus den Dosen und auch war er sich sicher das man ihn wohl eher für einen Plagiator als ein Mitglied der Bande halten für die er gerade die Stadt aufgemöbelt hatte.
Das Revier lag zwischen den Slums und der Stadtviertel in denen sie gerade waren und sah recht unpassend aus, die Wege davor und rundherum waren sauber, kaum Plakate zierten das Gebäude und es war mindestens drei Stockwerke hoch.
In der Stadt gab es nicht viele Verbrechen und das auch nur weil sich die Polizei gut darum kümmerte, jedenfalls soweit es für sie wichtig war.
Wieder an der Schulter gepackt schubste man Aaron die Treppen hoch in das Gebäude bis hin in eines der Office-Zimmer, wo er auf einem Stuhl platz nahm und mit den Handschellen festgemacht wurde.


Nachdem der Kumpane des Festgenommenen sicher fliehen konnte kam er nach einer Weile im Haus der Gang wieder an, vollkommen außer Atem und sah seinen Chef entgeistert an.
Dieser hatte die Nachricht welche er bekommen hatte schon verstanden und stand auf um sich seinen Untergebenen zu krallen.
Am Kragen seines Shirts gepackt sah der Mann den anderen verängstigt an.
"Sei froh das Aaron nur der Laufbursche war! Den bekommen wir schon wieder zwischen die Finger! Aber du wirst dich jetzt neben deiner Aufgabe in der Stadt den Stoff zu verticken nun auch um die Laufarbeiten kümmern bis er wieder rauskommt, verstanden?"
Nickend sah der fast schon röchelnde Mann seinen Chef an, der ihn daraufhin einfach fallen ließ.
"Vielleicht bekommt Aaron ja raus wo sie Flo gelassen haben..."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 30/11/2017, 18:34

Ein Officer kommt herein, er trägt sein Hemd in der Hose und hat außer ein wenig mehr Fleisch auf den Rippen kaum an Form eingebüßt. Die Haare sind zurück gekämmt und standen zum morgen wohl noch besser. Den Vorläufigen Bericht und einen Kaffee hat er auch in den Händen. "Aaron Lindner wie wir ihrem Pass entnehmen konnten. Sie sind 25 Jahre alt, Arbeitslos. Unter ihren Besitz befanden sich Zigaretten, Schlüssel, Kleingeld, Mehrere Kassenzettel und Coupons sowie eine Tasche mit Spraydosen. Sie wurden um kurz vor halb 12 Hinter einem Theater in Gewahrsam genommen wo sie mit besagten Spraydosen eine Wand ansprühten. Das ist Beschädigung von Eigentum der Stadt und somit Strafbar. Ist das Korrekt?" Das Erste mal seit dem das Gespräch begann sieht der Mann sich sein Gegenüber an. Er hatte den Bericht fast Routiniert beschworen. Einen Schluck Kaffee nimmt er noch, bevor er weiter spricht. "Bekennen Sie sich der Tat Schuldig wird der Richter sie voraussichtlich nur zu einer Geldstrafe verurteilen. Bei längeren Verhandlungen könnte für sie auch eine Haftstrafe in betracht gezogen werden. Das aber auch nur wenn wir herausbekommen wenn sie noch an weiteren Taten in dieser Art beteiligt waren." Der Mann räuspert sich schiebt sich eine kleine Brille wieder etwas höher auf der Nase und sieht den Jungen Mann eindringlich an.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 30/11/2017, 18:49

Aaron


Ruhig sah der junge Mann sein gegenüber an und warf einmal seine ihm ins Gesicht lugenden Haare zurück.
"Geldstrafe? Was wollen sie denn aus mir rausholen?", ein leichtes Lächeln umspielte seinen Mund während er fast spöttisch daher sprach.
"Und wenn man mich in den Knast wirft habe ich ein festes Dach über den Kopf. Das ist doch nicht schlecht."
Der jüngere der Beiden machte sich wohl nicht viel aus den Drohungen des Officers, auch wirkte er nicht so als wäre dass das erste mal das er dort auf einem Polizeirevier saß.
Sein Blick wanderte durch das Office des Polizisten vor ihm, alles war geordnet und sauber, scheinbar eine Vorschrift nicht nur vor dem Haus, sondern auch im Haus.
Selbst die Pflanzen die hier im Zimmer standen waren nicht vertrocknet und auf dem Tisch befand sich nichts, was er ergreifen könnte um sich gegen irgendwas oder wen zu wehren.
Resigniert seiner Beobachtungen sah er wieder den Mann vor sich an.
"Na los. Geben sie schon den Bericht durch das man mich Einbuchten soll. Bekomm ich dann wenigstens auch meine Kippen wieder?"

Vor dem Revier fuhren die Polizisten wieder los um ihre Nachstreife zu beenden und um zu prüfen ob der Erfasste noch mehr verunstaltet haben könnte.
Wie die Security von der Billardbar bescheid gegeben hatte, gab es ein weiteres Abbild nahe einer Gasse der Bar und in einem der dreckigeren Stadtbereiche wurde auch von einem weiteren berichtet.
Der Durchruf erreichte den Officer im Revier und benachrichtigte ihn das es wohl zwei weitere Stellen gab und es sich wohl um ein Gang-Zeichen aus den Slums handeln müsste, man sich aber nicht sicher sei.
"Selbst wenn es ein Gang Zeichen sein sollte, die sehen zu amateurhaft aus."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 30/11/2017, 18:59

Müde legt der Mann nochmal die Unterlagen zusammen. "Für heute kommen Sie in eine Ausnüchterungszelle. Morgen Früh gehen Sie sofort vor Gericht. Bringt ihn weg." Der weitere Bericht erreicht ihn nach verlassen des Raumes. "Zwei Täter sind das vermutlich. Diese Gangs kriegen wir so aber nie ran wie diesen Armen Kerl letzte Woche. Verrat wird nicht toleriert. Morgen Früh muss er in den Neben Bezirk für seine Anhörung und das Urteil. Er soll hier morgen nicht wieder erscheinen."
Die Polizisten geleiten den Jungen Mann wieder herab ins Erdgeschoss. In der Ausnüchterungszelle liegen gerade ein Älterer Mann und ein Frau die weder Groß noch besonders Schlank ist. Auf dem Dritten Bett an der Wand der Zelle nimmt der Junge Mann Platz und bekommt die Handschellen abgenommen. Kurz darauf ist die Zelle abgeschlossen. "Mach keinen Stress." Droht einer der Polizisten noch und schreitet den Gang herunter aus einer Schweren Tür hinter der für einen Moment ein Radio oder ein Fernseher zu hören ist.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 30/11/2017, 19:14

Aaron


Mit einem weiteren Seufzer führte man ihn in die Zelle in der für ihn unerwartet wenig los war.
So wie die Mitinsassen aussahen würde es nicht einmal eine Chance geben zu rebellieren oder groß Stress zu machen.
In dem Raum befanden sich drei einfache Betten, zwei davonwaren von den beiden Insassen schon beschlagnahmt worden, also setzte er sich auf das letzte und beobachtete die Tür.
Ohne seine Zigaretten und das Handy sah er sich etwas gelangweilt in der leicht vom Mond beleuchteten Zelle um und merkte das die Leute die mit ihm hier drinnen saßen herbe nach Alkohol rochen und er der Frau schon des öfteren in einer der Gassen der Stadt ihre Drogen vertickt hat.
Zu seinem Glück schlief die Frau gerade und erkannte ihn nicht, das würde die Situation wirklich nicht verbessern.
Frustriert legte er seinen Kopf auf die angezogenen Beine und versuchte wenigstens bis zum nächsten Tag zu schlafen.
Sich hinzulegen war nicht gerade möglich, der alte Gestank von anderen Insassen haftete an den Matratzen, von Kotze und Alkohol bis Urin und anderen Exkrementen.

"Wir gehen auch davon aus das es zwei Täter waren, einer ist von dem Platz weggelaufen an dem wir den Anderen erfasst haben. Auch sieht das Muster an der Bar noch etwas anders aus."
Der Bericht wurde abgeschlossen und die Streife verlief ruhig bis zum morgendlichen Schichtwechsel.

Am Morgen stieß man die Tür auf um die ausgenüchterten Insassen hinaus zu lassen und ging zu dem scheinbar schlafenden jüngeren mann um ihn wieder Handschellen anzulegen.
"Aufstehen. Es geht zu deiner Anhörung."
Der Polizist vor ihm hatte einen Schnauzer und Halbglatze und schien schon einige Jahre im Dienst zu sein.
Er wirkte etwas angespannt und zog den Mann auf die Beine um ihn die Hände auf den Rücken fest zu machen.
"Sehr schön. Geh.", ihn vor sich herführend gesellte sich ein jüngerer Polizist vor ihn dazu und man führte ihn hinaus in die morgendliche Kälte um ihn in einem Streifenwagen in den anderen Stadtbereich zu bringen.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 30/11/2017, 19:52

Das Gericht schaut von außen beinahe wie ein normales Wohnhaus aus. Außer einem Kleinen Metall Schild an der Tür macht nichts darauf klar, das man sich vor einem Gericht befindet. Im Flur hinter der Tür warten noch viele andere Leute. Sie Müssen Zeugen aussagen machen, bekommen ihre Strafe genannt oder werden von ihren Anwälten erwartet. Der Jüngere Polizist meldet den Junge Mann an. Sie werden direkt zur Tür durch geleitet. Innen im Gerichtssaal ist es laut. Eine Diskussion wird von einem lauten Klopfen erlegt und die Tür fliegt bald auch auf. Ein Großer Mann mit Tätowierungen an Kopf Hals und den Frei liegenden Armen wird von § Polizisten heraus geführt. Er ist tief Rot angelaufen und Flucht auf Spanisch noch Dinge zurück.
"Geh rein." Der Junge Mann wird herein geführt. Der Richter Vorne wirkt überarbeitet und sehr Erschöpft. Grauer Haare die ihm in alle Richtungen abstehen wollen sind auf seinem Kopf. Der Bart im Faltigen Gesicht ist nicht Gründlich geschnitten. Sein Gesicht ist verschwitzt aber nicht eingefallen. Er Ordnet die Unterlagen und blickt gerade aus zu dem nächsten angeklagten. "Aaron Lindner. Sie kommen von recht weit weg. 25 Jahre und Arbeitslos." Er seufzt einmal tief und beginnt von neuen. "Einmal Beschädigung von Stadteigentum und in mindestens 3 weiteren Fällen vermutete Tat. Ach ja." Noch einmal ein Räuspern. "Sie sind zu ihrer Verurteilung angetreten. Zur weiteren Aussage und für das Protokoll. Schwöre sie die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit so geloben sie mit Ja?" Zerstreut bringt er Ordnung in seine Sätze und blickt den Jungen Mann schließlich an der vor ihm auf einem Stuhl hockt von den Polizisten umgeben.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 30/11/2017, 20:08

Aaron

Unbeeindruckt sieht er den Richter an und antwortete mit einem stumpfen ja.
Nachdem der Richter die Anklagepunkte noch einmal aufzählte sah er den Richter eindringlich an und schwieg.
"Herr Lindner. Sie haben sich dazu verpflichtet zu antworten und können nur eines tun, sich zu den taten bekennen oder durch Zeugenaussagen die Taten angelastet bekommen. Die bisherigen Zeugenaussagen stehen ihnen nicht gerade zu Gunsten."
Der gesamte Raum verblieb still nachdem der alte Richter ihn ansprach und einer der Polizisten dem Angeklagten leicht in die Seite stieß um ihn zu einem Wort zu animieren.
"Ich bekenne mich zu der Beschädigung am Theater, wenn sie mir weitere Fälle anlegen wollen müssen sie meinem Gehirn ein wenig auf die Sprünge helfen. Ich kann leider nicht erkennen was sie genau damit meinen."
Der Richter sah ihn kurz an und sagte einem Helfer die Beweisbilder von den Verdachtsfällen und dem Theater zu holen und auf einer Staffelei aufzustellen.
Zwei der drei anderen Fälle waren die neuen, die am gleichen Tag wie das Graffiti am Theater entstanden, das letztere sah farblich schon etwas älter aus, eines der ersteren Werke die der Gangchef angeordnet hatte auf einer Strecke als Aaron alleine losziehen sollte um die Drogen unter die Leute zu bringen.
Für ihn selbst war der Tag nichts besonderes gewesen, aber das Graffiti an sich war die erste Nachricht an die Polizei gewesen und anderen Statdgangs, die Nachricht das es nun auch eine Gruppe in den Slums gab die sogar noch nach dem Ghetto kamen und sie sich nichts gefallen lassen würden.
Leicht schluckend sah er sich die drei Fälle an erkannte das Sids Graffiti nicht wirklich unterscheidbar von seinem.
"Wir nehmen an das ihr Kollege der sie stehen gelassen hat nur zur Überwachung dabei war. Haben sie etwas zu diesem zu sagen?"
Wieder schwieg er und sah die Bilder etwas verdrießlich an.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 30/11/2017, 20:28

Lange bleib eine zerreißende Stille im Raum stehen. Der Richter erhebt nach ergebiegen warten das Wort. "Ihr schweigen wird auf Schuld festgelegt. Erheben Sie sich." Alle im Saal stehen auf und blicken den Richter an. "Heute ist der Dreiundzwanzigste September es ist Zehn Uhr achtundvierzig. Im Namen des Staates ... Verurteile ich Sie Aaron Lindner nach genauer Überprüfung ihrer Finanzlichen Lage zu 2 Monaten Arbeit im Öffentlichen Dienst. Morgen Früh werden Sie von der Polizei dort vorgebracht und wieder abgeholt am Abend. Der Fall ist geschlossen.
Schleunigst verlassen die Polizisten mit dem Verurteilten den Saal den schon die nächsten warten vor der Türe.

Im Neben Viertel Unweit einer Primary School steht ein Krankenwagen zusammen mit der Feuerwehr und einem Polizei Wagen. Auf dem Rücksitz des Polizei Autos hockt ein Kind das eine Karierte Decke über dem Kopf hat. "Der Mann hat die Not Operation nicht überstanden." Richtet ein Sanitäter aus. Der Polizist ihm gegenüber wirft einen Blick zurück. "Dann ist das ein ziemlich klarer Fall. Die Mutter ist auch nicht auffindbar. Wir bringen ihn gleich zum nächstgelegenen. Er soll nicht die Nacht auf dem Revier verbringen." Sie Unterhalten sich für die Situation recht entspannt. Eine Lehrer Steht auch dabei. "Die letzte Nacht verbrachte er schon im Klassenzimmer." "Vielen Dank für die schnelle Mitarbeit." Der Polizist vor dem Wagen und bei den Leuten versammeln sich vor dem Auto. "Eine Verirrte Kugel. So kann man auch keinen Verurteilen." "Außer das Kind." Der Junge im Wagen bekommt nicht mit. Durch die Scheiben sieht er nur Dreck der an diesen haftet.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 30/11/2017, 20:52

Aaron

Etwas verwirrt des Urteils wird er von den Polizisten wieder zum Wagen geführt, dieses Mal ohne Handschellen und auch ruhiger.
Man hatte keine Angst davor das Aaron abhauen würde, also ließen sie die Handschellen nun ab.
Das Urteil von gerade mal 2 Monaten sozialer Arbeit war nach der Drohung des Officers am Vortag doch etwas überraschend gekommen.
"Wir bringen dich jetzt nachhause. Versuch nicht noch mehr anzustellen."
Mit dem Streifenwagen fuhr man von dem besseren Ort an dem das Gericht stand fort, man sah wie die Bäume an den Bürgersteigen abnahmen und die Autos und Häuser immer schlechter aussahen, bis man in eine Gegend kam ohne großartig befahrbare Straße.
Die Häuser waren zum Teil sogar von den Leuten die dort wohnten entweder aus dem Müll der dort rum flog gebaut oder relativ repariert worden, aber keines sah wirklich stabil oder bewohnbar aus.
Am Ende der Straße ließ man ihn aussteigen und die Polizisten gaben die Zeit weiter wenn sie kommen würden um ihn abzuholen und fuhren davon.
Auf den Weg seine Schlüssel unter der aus Pappe bestehenden Fußmatte zu kramen packte man ihn plötzlich am Kragen und er sah sich seinem Gangchef entgegen.
"Wie siehts aus? Was hast du bekommen, dafür das du hier rumläufst kann deine Strafe ja nicht allzu hoch sein. Hatte gehofft das man dich wenigstens verknackt und du dann wüsstest wo Flo ist. Verdammt, die hätten Sid erwischen sollen."
Mel war nicht gerade begeistert den Laufburschen seiner Truppe wieder vor sich zu sehen.
Er hatte ihn beschatten lassen nachdem er aus dem Polizeirevier geführt wurde und sah ihn von oben nach unten an.
"2 Monate Sozialarbeit. Mehr nicht. Ich habe noch keine Ahnung was es sein wird. Ich bin dementsprechend erstmal raus aus dem Geschäft...", mit einem Ruck warf das Gangoberhaupt den jüngeren zu Boden und lachte ihn aus.
"Nein, das bist du definitiv nicht! Dort wo du landest wirst du auch weiterhin unseren Scheiß verticken! Lass dich dabei wie immer nicht erwischen! Und glaub mir, solltest du versuchen auszusteigen aus dem ganzen werden die schwedischen Gardienen dich herzlichst begrüßen. Morgen Abend wird jemand kommen und dir den Shit in der Wohnung am bekannten Ort hinterlegen."
Verlassen sah Aaron Mel hinterher und holte den Schlüssel unter seinem Hintern hervor.
In seiner Wohnung angekommen sah es nicht viel anders aus als in der Gang Bude.
Eine provisorische Matratze lag nur am Boden und ein kleiner Fernseher mit ein paar Büchern daneben, die "Küche" befand sich auch im gleichen Raum und war im Grunde nur eine einzelne Herdplatte , eine Pfanne und ein Spatel zum umrühren.
Noch müde von der vorigen Nacht legte er sich auf die Matratze mit der dünnen Decke und starrte die Decke des Zimmers an.


Zurück in seinem spärlichen Quartier winkte Mel Sid zu sich rüber der gerade von einer erfolgreichen "Ernte" wieder kam.
"Du wirst morgen Mittag bei Aaron 10 Kilo im Bad verstecken wie immer. Er wird für die Deals noch nutzbar sein, den Rest wirst du aber weiterhin machen. Achja, wie sah es zu den Infos aus zwischen den Gruppen in dem Westrevier? hab gehört sie haben Passanten und sich selbst abgeknallt hehe.."
"Dazu gab es bisher noch keine Infos, die Polizei krebst gerade überall herum.."
Sie unterhielten sich noch eine Weile über die Schießerei und über ihre nächsten Aufträge.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 30/11/2017, 21:16

So Unscheinbar wie fast alle Häuser in dem Viertel erstreckt sich das Haus mit der kleinen Aufschrift Waisenheim in einen Innenhof. Die 5 Stockwerke haben an den Fenstern innen und an den Wänden außen Freundliche Zeichnungen und Bilder. Gerade waren kaum Kinder dort. Sie sind in der Schule wo sie sich Tags über aufhalten. Ein Polizeiwagen hält vor dem Gebäude. Mit dem Jungen der die Karierte Decke jetzt um den Hals trägt warten die Beamten am Auto. Hektisch kommt eine Dürre frau raus aus dem Haus. Ihre Lockigen Haare wie bei einem Pudel muss sie sich nochmal aus dem Gesicht fegen. "Oje. Guten Tag Officiers." Die Polizisten lächeln leicht bei der aufgewühltheit der Dame. "Das ist dann der Notfall von dem die Rede war. Lukas." "Louis." Korrigiert einer der Beamten. "Richtig Louis." Die Frau will dem kleinen die Hand reichen der aber nur Ängstlich zurück zieht. "Komm erstmal herein ich führe dich zu einem Zimmer dann kannst du dich vor einer Vorstellung entspannen." Alleine geht er der Frau nach umgeben von den Polizisten. "Deinen Rucksack kannst du da aufhängen." Vor der Tür ist eine Leiste mit Hacken angebracht. Daran hängen noch ein paar Handschuhe und Schals. In Zweiten Stock befindet sich das Zimmer mit einer Zweiteiligen Türe. Oben und unten ist ein Griff falls man zu klein ist. "Sein Bett ist das dahinten. mach es dir erstmal gemütlich, Du hattest eine schwere Zeit." Mit den Beamten geht die Frau die langsam aus der Puste ist fort. Ein Niedriges Bettgestell und eine Matratze wurden dem Jungen zugeordnet. 4 weitere Betten im Raum sind kaum gemacht und umgeben von Vorhängen. Diese Künstlischen Wände haben die Kinder mit Farbe und Fotos sowie Bildern und Aufklebern versehen. Der Vorhang um das Bett des Jungen ist Nackt von beiden Seiten genauso wie die Wand hinter dem Bett. Unter dem Bett ist noch eine Leere Schublade und darauf leigt jetzt die Karierte Decke mit immer wieder einem neuen Muster in den einzelnen Kacheln.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 30/11/2017, 21:40

Aaron

Um nicht an seine "Arbeit" oder sein Urteil zu denken schaltete er den Fernseher an als es sich zu den Nachrichten von der Uhrzeit her neigte.
In den Nachrichten berichtete man darüber das es der Polizei nicht gelungen sei gegen die Banden der verschiedenen Stadtviertel anzukommen, ihnen aber gelungen sei eine Gang ausfindig zu machen und in naher Zeit auszuräuchern.
Auch sei die Polizei weiterhin denjenigen auf der Spur die in der Stadt die Wände beschmierten und die Drogen unter den Menschen verteilten.
Ein tragischer Vorfall wurde genauso vermerkt, in einem der Stadtviertel westlich von den Slums kam es wohl zu einer Auseinandersetzung die sich bis auf die Bürger der Stadt ausgeweitet hatte und Opfer verlangt hatte.
Desweiteren hatte in der Stadt ein weiteres Geschäft eröffnet welches als Mall fungierte und wohl bisher nur Supermärkte und Boutiquen enthielt.
Das Wetter versprach einen herbstlichen Abklang des Sommers mit einem warmen Regenschauer der in den nächsten Tagen kommen sollte und sich über mindestens 2-3 Tage erstrecken würde.
Als die News zu Ende waren stand er auf und öffnete den Bezug der Matratze und zog eine neue Packung Zigaretten hervor und ein wenig Geld was er sich zurecht gelegt hatte, für den Fall das er vielleicht verschwinden müsste oder Mel Entschädigung für schlechte Verkäufe forderte und damit stand er auf und ging raus in die Slums, zündete sich eine Kippe an und machte sich auf den Weg in das nächste Viertel um Abendessen zu kaufen.
Je weiter er aus dem Bereich ging, desto unruhiger wurden die Leute.
Es war als würde der Trubel, je mehr Geschäfte und Geld floss, zunehmen und die Leute auch immer ungehaltener.
Er ging in einen der kleinen Supermärkte die alles hatten was er für den Abend brauchte und er ließ die Kippe sogar an als er sich einen Korb nahm und durch die alten dreckigen Regale lief.
"Ey, Natalie, wie alt sind die Äpfel?"
"Die sind frisch reingekommen, dass sieht man doch am Preis und hör endlich auf in meinem Laden zu rauchen! Du und deine Truppe verscheuchen mir die Kunden!"
Leicht lachend packte er sich drei Äpfel in eine Tüte und ging weiter zu den Getränken.
Dort nahm er sich zwei Wasserflaschen und eine Flasche Whisky.
An der Kasse sah ihn die Frau an und besah sich die Flasche.
"Ich dachte du trinkst nicht Aaron."
"Die Flasche ist für Mel, ich werde in nächster Zeit seinen "Aufträgen" nicht gerade entgegenkommen, da muss man ihn etwas schönes mitbringen und hoffen das er freundlich bleibt.."
Nun doch von Neugier überzeugt lehnte sich die Frau vor, ihr dunkles Haar zu einem Zopf gebunden und eine Verkäuferinnenschürze umgebunden und fasste den jüngeren Mann an den Kopf und drehte ihn hin und her.
"Nein... Verärgert hast du ihn noch nicht... Was hast du angestellt?"
"Nichts, nur Sozialarbeit aufgedrückt bekommen. Ich erzähls wenn ich mal Zeit hab. Wir sehen uns."
Schnell packte er die Flaschen zu den Äpfeln in die Plastiktüte und verschwand aus dem Geschäft in Richtung der Slums.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 30/11/2017, 21:58

Zur Anmeldung kommen die Polizisten in das Büro der Hektischen Henne. Es hängen Bilder von vielen Jungen und Mädchen an den Wänden. Drei Tische sind auch dort wo jedoch nur an einem weiteren Jemand sitzt. "Schreib bitte alles mit." Damit ist die kleine graue Maus am anderen Schreibtisch gemeint. Sie hat wenige Graue Kurze Haare und wirkt sehr lieb. Ihr Körper ist auf Gemütlichkeit ausgelegt. "Der Vater ist jetzt seit einigen Stunden verstorben. Die Mutter unauffindbar. Den Jungen haben wir in der Schule aufgegriffen wo man ihn auf den zusammen geschobenen Tischen des Klassenzimmers Schlafen fand." Ein Foto von der Tisch Konstellation reicht der Polizist weiter. Einen der Vorhänge des Raumes mit Blauen Blumen auf weißem Grund hat der Junge auch auf den Tisch gelegt. Die Decke ist nach innen in einer Spirale geknittert. "Er hat noch ein paar Schokoriegel Gegessen. Die Abfälle fanden wir auch vor." Die Hektische Frau springt nochmal auf. "Name und Alter. Ihren Bericht können sie bei der Wache abgeben. Schreib jetzt mit." Die kleinere Dame nickt stark und wartet mit gespannten Fingern auf der Tastatur ihres kleinen Notebooks. "Sein Name ist Louis. Er ist jetzt 8 Jahre alt geworden." Und schon stehen auch die Polizisten wieder. "Louis. Verstanden. Wir werden uns gut um ihn kümmern." Eilig drängt sie die beiden Männer heraus. "Machen sie sich keine Sorgen er wird schon sehr bald wieder eine Nette Familie haben." "Wir melden uns wenn wir von der Mutter etwas hören." Natürlich Natürlich. Schönen Tag noch." Die Tür schlägt zu. Am Fenster daneben linst die Frau noch heraus. Der Polizei Wagen fährt erst nach einer Weile fort und lässt die Frau aufatmen. "Was müssen die Leute nur denken wenn sie Polizei vor dem Haus sehen." "Sie werden sich schon nichts dabei denken." "Gefragt habe ist nicht Miss Camtell. Bringen sie dem Buben erstmal ein Frühstück." "Verzeihung. Ich mache mich sofort auf den Weg." Heraus aus ihrem Stuhl nimmt sie ihre Tasche die Treppe mit Tippel Schrittchen herauf in den Zweiten Stock.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 30/11/2017, 22:15

Aaron


Wieder zuhause in seiner Baracke packte er seine Äpfel und das Wasser zur Matratze und ging gleich wieder los um seinem Chef die Alkoholflasche zu reichen.
Angekommen waren vor der Tür drei der Patrouille fahrenden Mitglieder zu sehen die ihn gleich spottend empfingen und an ihren Motorrädern lehnten.
Die Motorräder waren sicherlich irgendwo geklaut und umlackiert und frisiert worden damit man sie nicht aufgreifen konnte, es waren keine schweren Maschinen sondern leichte einfache Mopeds, aber es reichte aus um vor der Polizei anzukommen oder zu fliehen.
Im Hauptraum angekommen saßen Sid und Mel immer noch an ihren Platz wie vor einer Stunde und brüteten über einer Karte der gesamten Stadt.
Als sie Aaron eintraten sahen, sahen sie ihn etwas fragend an, als ob er nicht zur Gruppe gehören sondern ein Fremdkörper, fast wie ein Tumor.
"Mel, ich kann dir nicht versprechen das ich es schaffe der Arbeit nachzukommen in den nächsten zwei Monaten, daher dachte ich, ich bring dir was mit...", die Flasche aus seiner Westentasche ziehend stand sein Chef auf und nahm sich der Flasche an.
Es war keine wirklich teure Whiskyflasche, aber auch nicht gerade günstig für seine Verhältnisse und sein Chef schien zufrieden mit dem goldig braunen Gesöff zu sein, schon weil er die Flasche aufriss und einen Schluck nahm.
Der Rest übergoss sich über Aarons Kopf und tauchte ihn komplett in den scharf beissenden Geruch des malzig rauchigen Alkohols.
Geschockt, aber still stand er da und sah auf die Brust seines Chefs hinab welcher sich lachend wieder zu Sid setzte.
"Du wirst wie ich vorher sagte deine Aufgabe erledigen, scheiß egal was du zu tun hast. Du gehörst zu meiner Gruppe, besser noch du gehörst dieser Gruppe, also benimm dich. Geh auch besser mal duschen du stinkst. und nimm deine Flasche mit."
Die Flasche schlitterte von dem Sitzplatz der beiden Männer zu ihm hinüber bis an seine zerschlissenen, vor dreck stehenden Schuhe.
"Ja Mel.."
Bevor er sich umdrehen konnte winkte der Chef ihn nochmal ohne von der Karte aufzusehen zu sich heran und zog ihn am süffigen Hemd runter.
"Bild dir nicht ein das man mich bestechen kann.", mit dem nächsten Ruck schlug er den jüngeren gegen die Tischkante und schubste ihn hinaus.
"Komm erst wieder wieder wenn du das Geld hast nach dem Verkauf."
Benommen von dem Schmerz und dem stinkenden Alkohol stolperte er hinaus, die Bewacher nun nur noch mehr begeistert von seiner Misere.
Seine Nase blutete ein wenig von dem Aufprall, aber er war froh nicht die Flasche an den Kopf bekommen zu haben und ging wieder nachhause.
Wütend wie er eigentlich war schmiss er die Flasche an die Wand, sodass sie in tausend Teile zersplitterte und er sich um nichts kümmernd in das winzige Bad verzog, bestehend aus einem freistehenden Duschkopf, einem Klo und Waschbecken und Bodenabfluss.
Die dreckige Wäsche wurde in einer Plastikwanne gesammelt, aber die getränkte Wäsche schmiss er nur zu Boden und kümmerte sich nicht mehr darum.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 30/11/2017, 22:43

Auf den Knarrenden Bodendielen schleicht Frau Camtell näher zum letzten Bett. Sie könnte erdacht werden da hinter etwas schreckliches vorzufinden. Ohne die Ringe des Vorhanges zu rühren drückt sie einen Spalt den Vorhang auf Seite. Auf dem Bett liegt der Junge Louis sein Tuch umklammert zur Wand. Er hat die Beine Eng bis zu Brust angezogen und Atmet tief ein und aus. "L-Louis.." Fragt die Frau vorsichtig. Sie erschreckt wo der Junge sie ansieht. Seine Augen sind nicht gerötet nur verklebt. Er hatte ein wenig die Augen zu Schlafen geschlossen. In ihrer Tasche wühlt die Frau ein bisschen und stellt eine Tüte auf dem Bett ab. Eine Grüne Brotdose lose Toast scheiben mit Käse ein Apfel und ein Jogurt sind in der Tüte. "Du sollst.. Kannst etwas Essen." Wortlos dreht er sich komplett herum. Von den Sachen in der Tüte nimmt er sich zunächst ein Toast. Er schnuppert nicht daran und schenkt dem Brot kaum länger aus den kurzen Aufenthalt in seinen Händen Beachtung. Zwischen der nächsten Scheibe Atmet er auf. "Geht es dir noch gut?" Der Junge verzieht keine Miene. Das Bot beseitigt nimmt er sich die Grüne Dose vor. Darin geschnittenes Gemüse und ein Frischkäse. In grobe Stücke geschnittene Paprika, Möhren und Gurke. Mit den Fingern greift er den Frischkäse auf. Bei dem Gemüse stößt er ein wenig auf wechselt aber auch zum Apfel und erstarrt erst beim Jogurt. "Geh es ruhiger an du verschluckst dich noch." In ihrem Aufruhr läuft die Frau heraus um etwas zu trinken zu holen. Krümmel vom Brot hustet das Kind aus in der Zeit wo er den Jogurt zwischen seinen Fingern eindrückt. "...Papa." Die Alu Verpackung sprengt von dem Jogurt und bekleckst das Kind nur minimal. Mit dem Frischkäse Fingern löffelt er den Bescher aus. Seine Miene bleibt Starr er murmelt nur das Wort Papa bevor die Frau mit einem Becher Wasser und Taschentüchern zurück kommt.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 30/11/2017, 23:16

Aaron

Frisch geduscht und in neuer Kleidung setzte er sich wieder auf die Matratze und nahm sich einen der Äpfel.
Im Bad über dem Waschbecken hatte er sich sein Gesicht etwas besehen nach der Dusche und auf dem einen Wangenknochen und etwas auf der Nase hatten sich dunklere Flecken gebildet und es war etwas angeschwollen, wie druckempfindlich.
Sein Gedanke schweißte zu den Worten des Polizisten, er solle nichts anstellen, hatte dieser gesagt, aber so würde man sofort vermuten das er sich mit wem angelegt habe.
Frustriert sah er auf sein Handy um die Uhrzeit abzuchecken und stand auf um nochmal in den Laden zu gehen.
Mel hatte ihm keine Aufgabe gegeben und die Polizei wollte auch noch nichts von ihm, also ging er zurück zu Natalie und stellte sich an ihre Kasse, erneut am rauchen, wie eigentlich immer wenn er raus ging.
"Mel gefiel das Geschenk nicht. Hast du irgendeine Salbe oder sowas da? Ich will morgen nicht noch stress mit den Bullen haben weil sie denken ich hab irgendwas angestellt. Ich bin froh das sie mich nicht direkt mit den Antimony in Verbindung gebracht haben..."
Die kleine Frau die eher wie eine Mutter und gute Freundin für Aaron war kramte unter ihrer Kasse und holte eine kleine Tube Schwellungshemmender Salbe hervor, die sie immer auf Arbeit dabei hatte, sollte etwas passieren.
Ihr gehörte zwar das Geschäft und es stand relativ zentral zwischen den Ghettos und Slums der Gegend, aber jeder der Geld brauchte durfte zwischendurch dort arbeiten, die meisten hatten nicht einmal eine Krankenversicherung, was es schon schwer machte überhaupt arbeit zu finden, da war ihre Salbe bei kleinen Verletzungen wenigstens eine kleine Hilfe.
"Reib es damit ein und dann sollte das morgen wenigstens nicht mehr so dunkel sein.", mit einem kleinen Klaps auf den Hinterkopf arbeitete die kleine Frau weiter während er alles befolgte was sie sagte.
"Hättest du dich damals nicht mit Mel angelegt wärst du jetzt nicht in dieser Situation, aber das Maul hatte er dir ja recht schnell gestopft... Ich hoffe nur irgendwann das die Polizei diesen Haufen auch auseinander nimmt... Vielleicht ist deine Strafe ja auch die Lösung zu deinem Problem... Verspiel es dir nicht."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 1/12/2017, 07:44

Das Hölzerne Warme Treppenhaus steht unter dauer Nutzung. Von den Tippel Schritten gestört sieht die Lange Dürre Frau nach was diesen Aufruhr verursacht. Genervt ermahnt sie die Junge kleine Frau Camtell. "Was soll das herum rennen?" Mit einer kleinen Papier Tüte bremst sich die Frau und atmet in kurzen Abständen. "Oje Louis... Er hat... Es ist..." "Reden sie klar und deutlich es ist doch alles in Ordnung?" Sie holt tief Luft und beginnt nochmal, wird aber dennoch immer schneller bevor sie wieder davon stürmt. "Dem Jungen brachte ich etwas zu Essen, er übereilte es und verschluckte sich, ich brachte ihm Wasser das es Besser wird, dann wollte ich ihm auch die Finger sauber machen aber Hustete Reste hervor und hielt sich den Bauch. ihm war schlecht geworden also lief ich los ein Mittel aus der Hausapotheke zu holen, ich kam zurück und er glühte also brauchte ich noch was, jetzt mochte ich ihm dieses Kühlpäck bringen damit sich das Fieber beruhigt." Die schlanke Frau geht ihr nach. Oben an der Tür zum Zimmer macht sich Frau Camtell wieder auf den Rückweg um noch etwas zu besorgen. Das Kind liegt auf dem Bett im Zimmer mit ruhigem Gesichtsausdruck. Camtell kommt noch mit einer Wärmflasche und bremst meter entfernt erneut ab. "Beruhigen sie sich. Es ist nur eine Verstimmung." Von der Wärmflasche befreit schreitet die Dürre Dame zurück zum Kind. "Lassen sie ihn in Ruhe. in wenigen Momenten kommen die anderen zurück. Heute Abend stellen wir ihn vor wenn er wieder wach wird." Natürlich Natürlich..." Der Vorhang wird verschlossen und Ein Blatt Papier daran fest geklebt. Silent steht auf dem Blatt.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 1/12/2017, 08:15

Aaron

Irgendwann setzte sich der junge Mann auf das Endstück der Kasse und beobachtete die Kunden, wie sie hereinkamen und schnell zur Kasse huschten.
Das rege Treiben hielt die Frau in Bewegung und davon ab sich weiter mit ihm zu unterhalten und er hatte auch nicht wirklich lust sich zu unterhalten nach der letzten Aussage.
Natalie konnte nicht wissen wo er arbeiten würde und wenn, Mel war nicht weit weg um ihn einfach zu vergessen.
Bis zum Abend passierten den Laden noch ungefähr 50 Leute bis er wieder aufstand und mit der kleinen Frau das Gitter zum Laden herunter zog und das Licht löschte um abzuschließen.
"Ein erfolgreicher Tag für mich heute, ich hoffe wirklich das dir morgen dein Tag erfolgreich sein wird."
Sie gingen gemeinsam in Richtung der Slums hinunter, hielten aber kurz davor an einem noch passablen Haus aus Stein an in dem sie hoch lief und erst einmal ihre Post überprüfte.
"Komm besser morgen direkt nach der Arbeit zu mir, dann kannst du mir ja berichten zu was man dich verdonnert hat. Und iss mal mehr als das was du vorhin gekauft hast. Sonst fällst du auf der Arbeit noch zusammen!"
"In Ordnung. Aber auch nur weil du es bist. Gute Nacht."
Ohne weitere Wörter oder Einfälle winkte er ihr noch zu wie sie die relativ schwere Holzglastür, die eher selten hier in der Gegend war aufschloss und diese mit einem lauten Rumsen zufiel.
Das Glas selbst war eher eine Art Kirchenglas, sehr verziert und alles und es war sogar noch beisammen, was in dieser Gegend sogar noch seltener war.
Über ihm am Himmel leuchtete wie in der Ausnüchterungszelle der Mond noch leicht und ein paar Wolken wie angesagt hatten sich über ihm gebildet, also ging er etwas schneller heim und legte sich gleich auf seine schäbige Matratze und sah noch etwas fern.
Weiterhin beschwerte man sich in den Nachrichten das es wohl zu angestiegenen Zahlen in der Bandenkriminalität kam, man sich aber drum kümmern würde.
Nach der Schießerei im Westen nun auch vermehrt und besonders im Ghetto und den Slums.
Das würde bedeuten das Flo nur ein kleiner Fisch war der erwischt worden war und er, Aaron würde noch in Verbindung gebracht werden, sollte man die Antimony irgendwann hochnehmen.
Etwas lachend ging er sich die Zähne im Bad putzen und legte sich wieder ins Bett, er würde schon die richtige Entscheidung für sich treffen und ob sie morgen gefällt werden musste oder nicht, das war im relativ egal.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 1/12/2017, 18:29

Das Fieber ist nach kurzer Zeit herunter gefallen. Die anderen Kinder können ihren neuen Kameraden zum Abend trotzdem noch nicht begrüßen. In Ruhigem Geschwätz stören Jungen und Mädchen im Zimmer den neuen nicht. Sie machen Hausaufgaben und Essen zu Abend. Ein Mann der schon älter ist mit einem leichten Buckel ist auch im Haus er schiebt einen Wagen von Stockwerk zu Stockwerk. Tee und Milch hat er für die Kinder zum Abend dabei. Alle werden von Frau Camtell zum Zähneputzen geleitet. Zur Bettzeit ist bloß noch die Lange dürre Frau unten. Sie schließt das Büro und die Vordere Tür beim heraus treten. Die Kinder sind Nachts alleine in dem Gebäude. Eingeschlossen in den einzelnen Zimmern des Hauses.

Im Ghetto ist es kaum Hell wie es laut an der Tür des Jungen Mannes scheppert. Mit drohenden Blaulicht sind Polizisten bei ihm aufgefahren um ihn abzuholen. Es ist vielleicht 5 Uhr morgens. "Deine Arbeit beginnt! Beeil dich und komm heraus!" Der strenge Mann mit einem Bärtchen unter der Nase schlägt nochmal Kräftig gegen die Türe. Heute Früh mussten sie noch mehr Bestrafte zu ihren Jobs bringen.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 2/12/2017, 14:03

Aaron

Von dem Geschepper und Gepolter geweckt stand er erstmal auf und ging seiner Morgenroutine im Bad nach und zog sich nebenbei an.
Die stinkende Kleidung vom Vortag hatte er immer noch nicht weggeräumt gehabt, also lag diese noch am Boden und stank das ganze Bad voll, in welchem er das Fenster öffnete und am Abend bei Rückkehr wohl eine seiner Plastikwannen frei machen musste um es einzuweichen.
An der Tür angekommen wurde er gleich wieder gepackt und zum Wagen geführt, ohne nur ein Wort der Begrüßung zu sagen oder sagen zu wollen.
"Beim nächsten Mal sei gefälligst schneller! Wir haben noch mehr zu tun als dich zu deinem Job zu fahren!"
In dem Wagen hinten war es auch weiterhin ruhig, der Mann sah sich ohne einen Gefühlsausdruck im Gesicht um und schien sich nicht wirklich einschüchtern zu lassen von dem Mann.
Die Schwellung in seinem Gesicht war noch etwas zu sehen, aber mehr als ein rosafarbener Hauch war nicht mehr darauf zu erkennen.
Sie verließen die Slums und das Ghetto in eine komplett andere Richtung als am Vortag und kamen langsam auf ein Gebäude zu welches gerade mal ein zwei beleuchtete Fenster hatte.
"Wenn du empfangen wirst, benimm dich freundlich und ruhig! Wir können nicht verantworten jemanden wie dich dorthin zu schicken, aber die anderen Stellen sind alle schon besetzt!"
Schulter zuckend sah Aaron sich das Gebäude an zu dem sie gerade vor fuhren, in der blassen morgendlichen Sonne die langsam aufstieg konnte er sehen das sich auf dem Gebäude Farbe wie von Kindern drauf gemalt und eine Plakette zeigten, die er vom Auto nur knapp erkennen konnte.
"Ein Waisenhaus?", kam es nun doch etwas überrumpelt von ihm, wie er nun erkannte wo genau er hingeschickt wurde.
Ausgestiegen sah er zum hohen Haus hinauf, es schauderte ihn für einen kurzen Augenblick, wenn man bedachte wie viele Kinder dort wohl leben mussten, aber er schwieg wieder.
Eine hagere Frau schien am Eingang schon auf ihn zu warten.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 2/12/2017, 22:37

Nur ein wenig entsetzt schiebt die Frau den Jungen Mann schon Richtung der Tür. "Da ist ja die Aushilfe." An ihm vorbei macht Sie sich daran baldig die Polizisten los zu sein. "Sie haben doch noch besseres Zutun um 10 holen sie den Jungen wieder ab." Sie dreht sich wieder zu dem Mann. "Geh herein. Los die Kinder müssen aufstehen für die Schule. Camtell kommt erst etwas später und Mcgreg hat erst heute Nachmittag schicht." Immer wieder geht es hin und her für die Frau die beide Männlichen Parteien versucht so schnell es geht aus ihrem Blickfeld zu verbannen. Die Polizisten fahren fort wie der Mann im Haus verschwindet.

An der Tür innen sind sehr weit oben Schlösser. Sollte das die Kinder schützen? Nur ein wenig war im Haus zu hören. Eine Kaffeemaschine. Laufendes Wasser und ein lautes niesen. Ein Junge in sauber geknöpfter Jacke mit Schal um den Hals und Fäustlingen kommt die Holztreppe herunter. Er geht an der Treppe vorbei durch den Flur und verschwindet in Richtung des Geräuschs der Kaffeemaschine. Von hinter dem Jungen Mann kommt wieder die Frau herein. "Steh hier nicht nur so rum. Schuhe ausziehen und hoch. Weck die anderen." Neben der Tür ist eine Kommode mit Namensschildern. An den Fächern sich zisch Schuhe in allen Größen und Farben wie Formen. Hinter ihnen kommt noch eine Frau herein. "Camtell!" "Ich weiß, Die Kinder wecken sofort." Aus den Schuhen geschlüpft läuft die Frau herauf. Die Hagere Dame geht dem Jungen von vorhin nach zur Kaffeemaschine.
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Re: October mist

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