October mist

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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 11/4/2018, 20:29

Aaron


Das entgegen Gehen  des Jungen brachte ihn beinahe auf die Palme, das fast schon dauerhafte Gezerre ging eine kurze Weile bis der Junge wieder die spitzen Zähne in ihn schob.
Ein leichten Schmerzensschrei von sich gebend ließ er reflexartig den Jungen los der vor ihm wieder wich.
"Louis! Was soll das?", rief er ihm hinterher und der Junge schien immer noch nicht begeistert von ihm zu sein.
Verwirrt von dem Ausruf des Jungen stellte er sich üvber ihn und sah ohne Ausdruck auf diesen herab.
"Papa? Erinnere ich dich gerade an deinen Vater? Man ich wäre jetzt ganz bestimmt lieber wo anders, würde das Päckchen loswerden was man mir aufgedrückt hat und eine Schmauchen. Nicht hier aufpassen auf einem Pimpf der mich in größere Schwierigkeiten bringt als der Typ der mir die Strafe eingebrockt hat!", etwas aggressiver nahm er sich nun den Jungen vor den er unterm Hintern hochhob und die Schläge und Tritte des Jungen einfing, nur um ihn ins Bad zu bringen und dort seine Füße unter kaltes Wasser zu halten.
Das Rauschen des Wassers war das Einzige was in diesem Moment zu hören war, aber von unten kam das Geräusch als würde jemand die Treppe hinaufsteigen.
"Man ich hoffe einfach das mich niemand gehört hat.."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 11/4/2018, 20:44

Aus dem Büro hatte Frau Camtell still gesehen. Die Eingangstür zum Waisenhaus schließt auf und lässt Mcgreg und einen Kühlen Luftzug rein. "Camtell? Ist etwas vorgefallen?" Sie dreht nur die Augen zu ihm. "Oben habe ich gerade Schreie vernommen." Sagt sie hinter der Türe in sich hinein. "Ich schaue nach was der Neue Große mit dem neuen kleinen so treibt." Seinen Mantel hängt er auf und schreitet die Treppe hoch. Im Zimmer selber liest er nur die Tasse Kaffee auf. "Neuling. Die Hausordnung besagt kein Trinken oder Essen in den oberen Stockwerken." Durch den Flur geht er weiter. Es sind Feuchte Spuren vom Kaffee am Boden, die ins Bad führen. Die Tür ist nur angelehnt und er tritt noch nicht herein. "Hilfst Louis auf dem Pöttchen?" Es kommt noch immer keine Antwort. Prüfend schreitet er herein und sieht die beiden im Hauptraum wo die Duschen liegen. Der Junge Mann ist vorgebeugt in das Duschbecken. Es ist kein Dampf zusehen daher muss das Wasser kalt sein. Über das Kind hinüber sieht er in die Dusche. Die Hosenbeine des Jungen sind schon klatschnass und seine Füße haben eine Farbe zwischen Rot und Blau. "Mach aus das genügt!" Ruft der Man schnell aus und erfährt auch gleich das die Dusche aus geht. Louis nimmt er aus der Dusche. Der junge wehrt sich weiter und beißt auch dem älteren Mcgreg in einen Arm. Der Knirscht nur und blickt Aaron an. "Was hast du mit ihm getrieben er ist ganz verschreckt? Halte Still Louis ich bringe dich zurück zu deinem Bett." Mit einem mal verliert der Junge doch noch seine Stumme Seite und fängt an zu schreien wie am Spieß. "Sei Ruhig bitte wir haben Nachbarn!"
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 11/4/2018, 20:59

Aaron


In der Eile den Jungen irgendwie zu helfen fing er an zu Grübeln über die jetzige Situation und alles weitere was noch anstand und bekam gar nicht mit wie kalt Louis mittlerweile war, bis McGreg ihn aus der Starre riss.
Er hatte nicht bemerkt das er leicht Nasenbluten hatte von dem Gerangel mit Louis und sah McGreg verschreckt an als dieser das Kind hoch hob und ihns Bett bringen wollte.
"Ja.. Sry ich hab nicht an die Regeln gedacht als ich nach Louis sehen wollte... Er hat sich plötzlich in meine Seite gedrückt und mich gebissen, da ist mir die Tasse aus der Hand gefallen..", etwas unwirsch von der Situation aber vollkommen überfordert folgte er dem Mann und zeigte ihm sogar den Biss in die Seite und den Daumen bis Louis anfing zu schreien.
"Ich werd nicht mehr, was geht nur in diesem Zwerg vor sich!", die Ohren leicht zuhaltend sah er den Jungen auf McGregs Armen an und war sich sicher das es noch eine Menge Ärger für ihn geben würde.
"Frau Camtell und ich hatten uns unten zusammen gut um ihn gekümmert und als er nach oben ging wollte ich nur nach ihm sehen..", wiederholte der junge Mann und war sich sicher das McGreg ihn beim ersten Mal verstanden hatte, aber das Unbehagen welches in ihm hochkroch war nicht gerade berauschend, also stellte er nochmal klar das alles ein Missverständnis gewesen sein muss.
Mit einem Stück Klopapier was er sich schnell geholt hatte wischte er sich auch die Nase etwas sauber, nachdem er gemerkt hatte was dort abging und folgte weiterhin den beiden Anderen.
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 11/4/2018, 21:17

Den kleinen Jungen bekommt Mcgreg nur mit Mühe auf die Matratze gebettet. Die Bettdecke schieben beide zusammen Unter die Matratze und festigen sie so auf Louis. Der hört auch endlich zu Zappeln auf und starrt erneut nur still herauf. Der ältere Pfleger bleibt noch einen Moment über der Matratze gestützt und atmet erleichtert auf. Die Zähne vom Kind betrachtet er sich noch einen Moment bevor er sich neben Aaron stellt. "Kleiner Mann ich rate dir nicht mehr in Sachen oder Menschen zu Beißen. Deine Zähne verhacken sich sonst noch stark in dem Zahnfleisch und dann kriegst du nie schöne Zähne." Zum Jungen Mann dreht er sich auch hin. "Er hat nicht zu feste zugebissen hier sieht es viel schlimmer aus." Seinen eigenen Arm zeigt er Aaron wo Louis schon durch den Stoff des Hemdes gekommen ist und einen hässlichen Blau Schwarzen und auch etwas zerkratzten Abdruck hinterlassen hat. "Kinder von... solchen Leuten wie seinem Vater sind schwer Warm zu bekommen. Er testet dich wohl bloß. Sei nicht so Barsch wenn du mit ihm umgehst ich glaub nämlich das dich Louis hier doch ganz gern hat." Auf die Schultern klopft er ihm und nimmt im vorbeigehen die Tasse mit. "Bleib bei ihm reden müsst ihr nicht unbedingt. Wenn er meint trotzdem nur Stumm da zuhocken mach was das er kennt. Du kennst dich damit besser aus." Das Räumchen verlässt er und kehrt zu Frau Camtell zurück. "Was war da oben los?" "Der Herr Lindner macht erste Bekanntschaften mit Louis." "Bekanntschaften?" "Sowas habe ich von älteren Jugendlich mal gesehen. Gangs die testen wer Freund und wer Feind ist. Louis macht sowas auch. Da setze ich auf die Groß Herzigkeit unseres neuen das er ihn auf den guten weg bringt." "Gut Herzigkeit. Nach der Fütterung will mir das nicht so ganz zusagen." "So. Was habe ich diesen Vormittag so alles verpasst." Im Büro finden sie sich ein die Geschehnisse zu Reflektieren.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 11/4/2018, 21:39

Aaron

Verdrießlich sieht er dem Herren hinterher als wäre alles was getan wurde nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
McGreg hatte einen eiligen Biss bekommen der viel harscher kam als der gewollte Biss in seine Seite und nun setzte er sich neben dem Bett zu Boden uns sah zu dem Jungen hoch.
"In Ordnung, kein Plan was der Sack meint damit das ich mich besser auskennen soll, aber meinetwegen. Hat das Spaß gemacht soviel Chaos zu veranstalten? Wenn das Gretchen hier gewesen wäre, wäre das sicher nicht so glimpflich für uns beide ausgegangen..."
Sich leicht ans Bett lehnend, griff er nach der Tasche in der seine Zigaretten waren und war kurz davor sich eine im Kinderzimmer anzuzünden, unterließ es aber als er sich klar machte das dann der Feuermelder über ihnen angehen würde UND erneuter Stress aufkommen würde.
Sich wieder aufrappelnd ging er zu den abgesperrten Fenstern, welche wenn nur durch einen Schlüssel zu öffnen waren.
"Die haben hier echt an alles gedacht, kein einziger Fluchtpunkt... Sag mal... Das Päckchen was das Gretchen gefunden hatte... das war doch sicher von dir? Ich meine... ganz so abwegig scheint das ja nicht zu sein, hat man dich als Drogenlieferung benutzt?"
Ein wenig herumstochern konnte doch sicherlich nicht schaden, dachte er sich und sah den Jungen ruhig an, der sich immer noch kein Stück im Bett geregt hatte.
"Es war wie ich sagte kein Bandenmuster drauf also müsste es ein einfacher Dealer sein, keiner der mit Gangs großartig in Berührung kommt."
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Re: October mist

Beitrag  AAkyeB am 11/4/2018, 22:04

Zum ruhigen starren zurück gekehrt, beobachtet Louis den Mann nur. In anblick seiner Hände sammelt er wieder Spucke bekommt aber keine weitere Gelegenheit zutun was ihm in den Sinn kommt. Der Mann steht am Fenster. Seine Zigaretten hat er schon bereit. Sowas kennt er schon.
Dem Jungen mann ist es untersagt nach untern zu gehen und Louis kann sich nicht weiter rühren. Eine halbe Stunde bleiben die beiden Still im Zimmer. Der Mann wandert hoffnungsvoll immer mal wieder zur Tür um vielleicht Befreiung von seiner Aufgabe zu bekommen. Unten hört man nichts was etwas andeuten könnte. "Bringst dus Papa?" Ist die erste Frage die Louis wirklich nach langem direkt stellt. Er hat eine ganz seltsam reißende Stimme wie das Krächzen von einigen Vögeln.

Ob er es Papa bringen wird? Papa wird ganz doll sauer schon weil es so spät war. Und weil ich hier bin. Er ist auch hier. Ich hoffe er behält es nicht.
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Re: October mist

Beitrag  LaikotheHead am 11/4/2018, 22:19

Aaron

"War dein Vater nicht... Weißt du was? Ich denke das Gretchen wird sich gut um das Paket kümmern. Ich hab mein eigenes zu schleppen. Mein Paket muss auch unter Leute kommen, aber nicht auf den Weg den dein Vater genutzt hat."
Nun doch etwas positiv überrascht blieb er stehen und sah den Kleinen ruhig an.
Das Drogenpäckchen war also für seinen Vater bestimmt, der wiederum es wohl verkaufen wollte, aber jetzt fragte er sich doch, wer ihnen die Drogen überreicht haben könnte.
Seine Gruppe war nicht gerade klein, aber es gab auch andere Gangs in der Stadt, also musste der Vater damit dringesteckt haben um dann erschossen zu werden.
Sich neben den Jungen auf das Bett setzend sah er zu der Tür in der Hoffnung bald erlöst zu werden, vielleicht fand sich abends noch Zeit das Päckchen los zu werden.
Die Zeit verging und verging nicht, bis man von unten die ersten Kinder heimkommen hörte, lauter werdende Stimmen, Geklapper und Geschepper und Lachen war zu hören, bis die Tür aufging und die ersten Kinder ihre Taschen an ihre Plätze brachten und die Hausaufgaben aussortierten um es am Tisch unten zu lösen.
Immer wieder Getuschel und Blicke folgte den Beiden die immer noch in dem Raum gefangen waren, als wären sie Fremde, Besucher die hier nicht hergehörten.
Eines der Kinder fing an zu weinen als es bemerkte das man ihm etwas geklaut hatte in der Schule und lief direkt runter, ohne sich nur eine Sekunde um den dort sitzenden Mann zu kümmern, der dem Kind auch Hilfe gegeben haben könnte.
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